Geheimdienste
Mind Control und sexueller Missbrauch - ein Opfer berichtet
Cathy O'Brien's öffentliche Rede auf einem Treffen in Dallas, Texas im Juni 1996
Ich habe ausnahmslos jedem zu danken, der heute hierher gekommen ist, um etwas über eine Sache zu erfahren, die heimlich benutzt wird, um das voranzutreiben, was Adolf Hitler und Georg Bush als "Neue Weltordnung" bezeichneten. Das ist die Bewußtseinskontrolle.
Ich werde euch gerne durch meine eigenen Erfahrungen das Verständnis von Bewußtseinskontrolle geben. Wenn man verschiedene Aspekte der Gesellschaft betrachtet, wie Zersetzung der Moral, der Verfassung, oder das Recht in unseren Gerichten, kann plötzlich alles auf Kontrolle durch die Neue Weltordnung zurückgeführt werden.
Diese Kriminellen, die unser Land kontrollieren, manipulieren uns alle dadurch, daß ihr geheimes Wissen ihre Macht ist. Ihr habt das Recht, diese Geheimnisse zu erfahren, da Wissen die einzige Verteidigung gegen Bewußtseinskontrolle ist. Durch Weiterverbreiten ihrer Geheimnisse können wir ihre Macht zersetzen.
Ich bin überaus glücklich, den Mißbrauch von Bewußtseinskontrolle durch die "MK Ultras" der CIA überlebt zu haben. Ich bin überaus glücklich, das Weiße Haus/Pentagon überlebt zu haben, unter denen ich gezwungen war, zu funktionieren. Viele persönliche Reputationen und Regierungsgeheimnisse stützen sich auf den Glauben, daß ich nicht "umprogrammiert" werden kann, wo ich mich an Dinge erinnere, die ich hätte vergessen sollen. Das ist falsch.
Sie rechnen niemals mit der Stärke des menschlichen Geistes. Sie stellen sich niemals vor, was passiert, wenn ein guter Mensch wie Mark Phillips ihre Geheimnisse aufspürt und sie lieber zur Wiederherstellung des Bewußtseins benutzt als zur Kontrolle. Als eine bewußtseinskontrollierte Sklavin des Weißen Hauses/Pentagon hörte ich die Kriminellen hinter der Neuen Weltordnung sagen, gute Menschen tun nichts, weil gute Menschen keinen kriminellen Geist haben.
Die Menschen in unserem Land, die kontrollieren, sind sehr intelligent, doch sie sind durch ihre eigene Sittenlosigkeit beschränkt in ihrem Denken. Sie denken nicht tief genug oder verstehen das nicht, und viele bewußtseinskontrollierte Sklaven würden dann überleben und ihre Geheimnisse mitteilen.
Jetzt, da ich meinen eigenen Geist und endlich meinen freien Willen unter Kontrolle habe, erzähle ich euch diese Dinge, die ich hinter der Neuen Weltordnung sah, weil ich weiß, daß wenn die Menschen führen, die Führer folgen.
Ich wurde 1957 in Muskegon, Michigan in einer Familie geboren, die seit vielen Generationen Inzest erfuhr. Mein Vater wurde als Kind sexuell mißbraucht. Meine Mutter wurde als Kind sexuell mißbraucht und ich wurde als Kind sexuell mißbraucht. Mein Vater mißbrauchte mich sexuell, so lange ich mich erinnern kann, und ich habe ihn oft prahlen hören, daß er seinen Penis mit meiner Mutters Nippel tauschen würde, weil ich doch noch so klein war.
Das brachte meine Sexualität durcheinander. Es setzte meine Sexualität in einen Bereich des Funktionierens, das so etwas war wie Essen oder Trinken. Es war etwas Grundsätzliches für mein Überleben. Ich wußte nicht, daß das, was mein Vater tat, moralisch schlecht war. Ich war zu klein, um so etwas einzuschätzen. Ich erlitt die Schmerzen und die Erstickung seines sexuellen Mißbrauchs als dasselbe. Als Resultat entwickelte ich "multiple Persönlichkeitsspaltung" und entwickelte einen Teil in meinen Gehirn, der mit dem Mißbrauch meines Vaters zurechtkam.
Meine Mutter mißbrauchte mich nicht auf dieselbe Art, wie mein Vater, doch war ihr Mißbrauch so extrem, daß ich einen weiteren Teil in meinem Gehirn entwickelte, um eben mit ihrem Mißbrauch zurechtzukommen. Ich entwickelte einen weiteren Teil, um mit der Kinderpornographie zurechtzukommen, der mich mein Vater unterwarf. Diese Art "Abspaltung" stellt sich ein, wenn eine Person Trauma erleidet, das buchstäblich zu schrecklich ist, um begriffen zu werden. Tatsächlich entwickelt sich eine physische Teilung, wenn die Nervenbahnen im Gehirn um die Erinnerung des Mißbrauchs stillgelegt werden. Der Mißbrauch ist hinter amnesischen Barrieren abgeteilt, so daß der Rest des Bewußtseins normal funktionieren kann, als ob nichts passiert ist. Durch Nichterinnerung an den Mißbrauch war ich einigermaßen normal. Und wenn mein Vater hereinkam, um mich wieder sexuell zu mißbrauchen, öffente sich der Teil meines Gehirns, der mit seinem Mißbrauch zurechtkam -- diese Nervenbahnen wurden "ausgelöst", sich zu öffnen und der Teil von mir, der mit ihm vorher zurechtkam, ließ sich mit ihm wieder ein,- und wieder und wieder, so oft wie nötig.
Die Regierung war an den Auswirkungen von Kindesmißbrauch und multipler Persönlichkeitsspaltung interessiert, weil innerhalb der amnesischen Barriere, die die Erinnerung an den Mißbrauch umgibt, sich eine fotografische Erinnerung befindet. Diese fotografische Erinnerung könnte vermutlich am besten so veranschaulicht werden, daß zum Beispiel die meisten Leute wissen, wo sie waren und was sie taten, als John F. Kennedy ermordet wurde. Das war ein Ereignis, das die Nation traumatisierte. Wenn es sich ereignet, zeichnen die Menschen die Ereignisse, die das ungewöhnliche Trauma umgeben, "fotografisch" auf.
Zusätzlich entwickelte ich eine fotografische Fähigkeit, alles was rund um meine Traumas passierte, aufzuzeichnen. Die Regierung brauchte diese fotografische Erinnerung, um Botschaften zu,- und von anderen Regierungschefs, die in die Neue Weltordnung involviert waren, wörtlich zu übermitteln.
Bob, der Bruder meiner Mutter hat auch mißbraucht, er war Teil des Geheimdienstes der Luftwaffe und arbeitete für den geheimen Arm des katholischen Vatikans, den Jesuiten. Onkel Bob half meinem Vater, Kinderpornographie zu machen. Damit ist nicht gesagt, daß alle Jesuiten oder der ganze CIA darin verwickelt oder schlecht sind. Seit ich deprogrammiert wurde, begriff ich, daß es gute und schlechte Menschen in allen Aspekten des Lebens gibt und die Jesuiten, die Katholiken sind keine Ausnahme. Doch sehr oft waren die Katholiken ein Teil meiner Quälereien. Mein Vater wurde erwischt, als er Kinderpornografie mit der US Post versandte. Als das passierte, sagte ihm mein Onkel, er könnte von der Anklage davonkommen, wenn er zustimmen würde, mich an das "MK Ultra"- Projekt der CIA zu verkaufen, welches Bewußtseinskontrolle war. Mein Vater dachte, daß das eine gute Idee sei, weil er dachte, daß die Regierung Kindesmißbrauch verzeiht. Er wollte noch fünf Kinder für das Projekt großziehen.
Der örtliche Michiganer Pornographiering wurde von einer kriminellen Splittergruppe unserer Regierung sanktioniert. Die Regierung erlaubte, daß sich die Pornographie ausbreitet, weil sie an den Wirkungen des Traumas auf das menschliche Bewußtsein interessiert waren und wollten solche Kinder ausfindig machen, die wie ich vor dem Alter von fünf Jahren sexuell mißbraucht wurden. KINDERPORNOGRAPHIE HATTE DIE ABSICHT, UNS AUFZUSPÜREN.
Der örtliche Politiker in Michigan, der diesen pornografischen Mafiaring schützte, war Gerald Ford - derselbe Gerald Ford, der Präsident wurde und der Hauptgrund, warum ich im politischen Reich der MK Ultra - Bewußtseinskontrolle landete. Als mein Vater zustimmte, mich zu verkaufen, kam Gerald Ford zu uns nach Hause und erklärte meinem Vater, wie ich aufgrund von Regierungsvorgaben für die Bewußtseinskontrolle zu erziehen war. Er flog dann meinen Vater für einen Zweiwochenkurs nach Boston, den mein Vater als "umgekehrte Psychologie" bezeichnete. Im Wesentlichen war das neuro-linguistische Programmierung. Es war die Sprache des Unterbewußtseins, weil das Unterbewußtsein keine Fähigkeit hat für Vernunft; Fragen, oder Dinge zu analysieren und zwar auf die Art, wie es unser bewußter Verstand tut. Das Unterbewußtsein nimmt Dinge sehr wörtlich und erlaubt einer Person, die in "umgekehrter Psychologie" ausgebildet wurde, solche extreme Kontrolle über das Bewußtsein eines Anderen.
Weil das Trauma, das ich erlitt so extrem war, konnte ich es bewußt nicht begreifen. Ich hatte keinen Platz dafür in meinem Bewußtsein und so funktionierte ich auf einer unterbewußten Stufe. Deshalb war meines Vaters Fähigkeit, mein Unterbewußtsein zu manipulieren, sehr stark.
Ich wurde erzogen in der Kirche des hlg. Franz von Assisi in Muskegon, die sehr in Bewußtseinskontrolle verwickelt war und die mit der kriminellen Gruppe der Jesuiten sicher die "Eine Welt-Kirche" in der Neuen Weltordnung werden könnte.
Die Jesuiten sammelten jahrelang viel Information über die Auswirkungen des Traumas auf das menschliche Bewußtsein. Sie erwarben diese Informationen z. B. aus der spanischen Inquisition oder davon, was die Kreuzfahrer getan haben. Sie lernten, wie Menschen leicht zu führen sind, wenn sie erst einmal schwer traumatisiert sind und sie zeichneten diese Informationen für viele viele Jahre auf. Diese Informationen vermischten sich mit dem, was in der Hitler/Himmler-Forschung während des 2. Weltkrieges gesammelt wurde. Durch Kombination ihrer Versuche und der Informationen vervielfältigten sich Bewußtseinskontrollkapazitäten dramatisch.
Ich wurde durch Programmierung von "umgekehrter Psychologie" für okkulte Rituale verwendet. Diese "Umkehrung" der katholischen Masse in ein satanisches Ritual hatte einen enormen Eindruck auf mich, weil ich durch die ganzen Bewußtseinskontroll-Quälereien manipuliert war mit solchen Dingen, die mir lieb und teuer waren. Ich war manipuliert durch meine Religion, durch meinen Patriotismus, und nachdem meine Tochter Kelly geboren war, durch meine Mutterinstinkte.
Als Kind kam ich gerade recht, als sich der CIA mit den Katholiken verband. Ich sah und erfuhr so viel und obwohl ich es nicht bewußt begreifen konnte, habe ich durch den Deprogrammierungsprozeß Gespräche, die ich rund um das Trauma mithörte, fotografisch aufgezeichnet.
Ich wurde routinemäßig mit nach Mackinaw Island, Michigan mitgenommen. Mackinaw Island ist politisches Niemandsland und liegt zwischen den USA und Kanada. Und dort ist das Anwesen vom Gouverneur von Michigan. Ich war dort, um den sexuellen Perversionen von verschiedenen Politikern unterworfen zu sein, wie Gerald Ford. Ich will nicht sagen, daß Gerald Ford ein Pädophiler ist, jemand, der Kinder vergewaltigt. Gerald Ford ist aber - so würde ich das nennen - ein "Probier-Sexueller". Er will immer mit allen, jedem Alters, zu jeder Zeit, überall, egal mit wem, solange er die Kontrolle behalten kann. Er hat eine Machtperversion.
Es war auf Mackinaw Island, als ich zum ersten Mal den Premierminister von Kanada, Pierre Trudeau traf, der ein bekennender Jesuit war. Durch Gespräche, die ich zwischen ihm und Gouverneur Romney belauschte, lernte ich, wie der CIA und die Katholiken ihre Informationen zur Kontrolle der neuen Weltordnung miteinander verbanden.
Michigan's Gouverneur Romney war sehr interessiert an der Realisierung der Bewußtseinskontrolle der Massen. Er wollte die satanischen Rituale von Kindesmißbrauch, die sich in der katholischen Kirche sehr stark vermehrten, in die Mormonenkirche hineinbringen. Er wollte in der Mormonenkirche eine roboterartige Gesellschaft wachsen sehen, so daß sie darum mehr Geld für die Neue Weltordnung ausgeben konnten.
Gouverneur Romney war auch an einer frühen Version des globalen Bildungsprogramms 2000 (Global Education 2000 Program) interessiert, das unser Schulsystem infiltrierte. Es wurde entworfen, um die Lernfähigkeit unserer Kinder zu vergrößern, während ihre Fähigkeit zur kritischen Analyse vermindert wurde. Als Resultat stand das Michiganer Bildungssystem für viele Jahre an erster Stelle in der Nation, doch die Störung unserer Kinder war schrecklich.
Als junges Kind wurde ich sexuell mißbraucht vom Michiganer Staatssenator und späteren US Kongressmann, Guy VanderJagt. Das ist derselbe US Kongressmann, der das Republikanische Nationale Kommitee führte, das George Bush ins Präsidentenamt setzte. VanderJagt war mehr ein typischer Pädophiler, er mißbrauchte mich sexuell bis ich anfing, mich ein bißchen zu entwickeln und dann war ich zu alt für ihn.
Als ich meine erste Kommunion 1966 hatte, war ich etwas ausgesetzt, das sie das "Ritual des dauernden Schweigens" nannten. Der Kopf unserer Katholischen Kirche, Vater Don, und US Kongressmann VanderJagt waren anwesend und maßgeblich beteiligt an dem Bluttrauma-Ritual, das meiner ersten Kommunion folgte. [Anm.: In ihrem Buch "Trance Formation of America" behauptet Ms. O' Brien, daß sie vollständig in Blut von geschlachteten Lämmern badete und später sexuell mißbraucht wurde.]
Dieses Bluttrauma war so schrecklich, sie bekamen ihre gewünschten Resultate. Es blies meinen Verstand weg. Es gab keine Möglichkeit, damit zurechtzukommen. Durch Benutzen der hypnotischen Sprache, durch Benutzen der Sprache des Unterbewußtseins manipulierten sie mein Unterbewußtsein auf ein Maß, wo ich alle Kontrolle verlor. Zum Beispiel der Teil von mir, der sich durch meines Vaters Mißbrauch an mir öffnete, konnte das nicht mehr, wenn ein sexueller Mißbrauch stattfand. Stattdessen haben eine Reihe von Codes, Schlüsseln und Auslösern den ursprünglichen Auslösemechanismus ersetzt -- dieser Teil in meinem Gehirn wurde nur durch Handsignale oder deren Codes, Schlüssel und Auslöser geöffnet.
Durch dieses "Ritual des dauernden Schweigens" verlor ich auch meine Fähigkeit, Entscheidungen für mich selbst zu treffen. Weil bis zu diesem Zeitpunkt, wenn ich eine Entscheidung treffen mußte, zog ich sie aus all den verschiedenen Teilen in mein Gehirn, so daß ich die bestmögliche Entscheidung treffen konnte. Ich hörte Stimmen in meinem Kopf, doch es war meine eigene Stimme, die hin und her argumentierte und so konnte ich die richtige Entscheidung treffen. Doch nach dem "Ritual des dauernden Schweigens" hörte ich meine eigene Stimme in meinem Kopf nicht mehr. Ich hörte nur die Stimmen meiner Mißbraucher, die mir anwiesen, genau das zu tun, was sie von mir wollten.
Als ich 13 Jahre alt war, wurde ich einem Mann geweiht, der der Besitzer meiner Bewußtseinskontrolle werden sollte. Das war US Senator Robert C. Byrd. Senator Byrd war solange ich lebte im Amt. Er ist der Kopf unseres US Senatskommitees für die Zuweisung von Mitteln. Er hielt das Geld unseres Landes zusammen. Und ich wußte durch die Quälereien unter seiner Kontrolle, daß er absolut keinen Bezug zur amerikanischen Öffentlichkeit hatte. Ihn interessierte nur die Aneignung unseres Geldes, um die Neue Weltordnung besser voranbringen zu können. Senator Byrd's Perversionen waren extrem brutal und gerade sexuelle Überfälle durch ihn waren ausreichend, mein Bewußtsein zu traumatisieren, um bereitwillig das zu akzeptieren, was er mir vorschrieb.
Eines der Dinge, die er mir vorschrieb, war, daß ich die Muskegoner Catholic Central High School besuchen sollte -- welche sehr in diese CIA/Jesuiten-Fusion der Bewußtseinskontrolle verwickelt war. Durch Anwendung von Trauma im Schulsystem würde so eine Person wie ich fotografisch aufzeichnen, was mir gelehrt wurde. Ich bekam alle A's, doch konnte nichts, was ich gelernt hatte nutzen. Ich zeichnete Fakten auf und daran waren sie interessiert.
Ich war nicht die Einzige. Die Muskegoner Katholische Schule hatte viele Studenten, die schwer traumatisiert und okkulten Ritualen untergeordnet waren. Einige nahmen an organisierten Sportwettkämpfen teil. Letztendlich denken Personen, die multiple Persönlichkeitsspaltung erleiden mußten, sie hätten keine Einschränkungen ihrer sportlichen Leistungen. Da sie aufgesplitterte Erinnerungen haben, "vergessen" sie, wie müde sie sind. Deshalb waren sie immer frisch und bereit für mehr als normale Energie und für extreme Ausdauer. Catholic Central High School war im Sport die erste im Staat und in der Nation über viele Jahre.
Während ich in dieser Schule war, wurde Gerald Ford Präsident der USA. Das brachte mich um. Damals dachte ich noch nicht darüber nach, weil ich es nicht konnte. Ich konnte nur fühlen, daß wenn Gerald Ford Präsident ist, dann Leute überall tatsächlich Kindesmißbrauch und Bewußtseinskontrolle dulden würden.
Ich war konditioniert zu glauben, daß ich keine Möglichkeit hatte zum Wegrennen oder Verstecken. -- ein Thema, das oft an traumatisierten Leuten angewendet wird. Sogar bei sexuellem Mißbrauch wird den Kindern gesagt 'wir überwachen dich -- es gibt keinen Platz zum Verstecken". Das hören Therapeuten die ganze Zeit über.
Bei der CIA benutzten sie natürlich dasselbe Thema. Und ich fühlte mich total gefangen. An wen konnte ich mich wenden? Nicht an meine Eltern. Nicht an meine Kirche. Nicht an meine Schule oder lokale Politiker -- und nun konnte ich mich sogar nicht mehr an den Präsidenten der Vereinigten Staaten wenden. Ich fühlte mich total hilflos und total eingesperrt -- und genau das wollten sie.
Jedenfalls habe ich jetzt meine eigenen Sinne unter Kontrolle und denke für mich selbst.
Nach dem Abschlußexamen an der Muskegon Catholic Central beorderte mich Senator Byrd nach Nashville, Tennessee. Obwohl Senator Byrd aus West Virginia war, war sein Einfluß in Nashville noch sehr groß wegen der Korruption, die in der Countrymusik vorherrschte. CIA geführte Drogenaktionen gab es ständig in der Countrymusik-Industrie. Weiße Sklaverei war geläufig. Und die Korruption bis zu den oberen Politikern in Tennessee war verbreitet.
Senator Byrd stellte sich vor, auch ein Entertainer zu sein. Er glaubte, er war ein Geiger und er würde bei Gelegenheit an der Grand Old Opry spielen. Und es war eine dieser Gelegenheiten, als ich das erste Mal nach Nashville kam. Die Musik, die hinter Senator Byrd spielte, war ein Kerl namens Wayne Cox.
Nach der Opry war ich einem okkultem Ritual unterworfen und war Zeuge eines Mordes. Den ersten von vielen, die ich Wayne Cox habe ausführen sehen. Er schoß einem Eisenbahn-Landstreicher genau zwischen die Augen und hackte seine Hände ab. Das war so traumatisierend für mich, daß ich das Programm bereitwillig akzeptierte, das ich mit Wayne Cox machen mußte. Natürlich war das gegen meinen Willen. Ich war so erschrocken nachdem das geschehen war, doch ich dachte nicht daran zu verweigern. Ich dachte nicht daran, nicht das zu tun, was mir gesagt wurde.
Als mein Führer führte Cox die Instruktionen von Senator Byrd aus, die ich an bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten zu Programmierung der Bewußtseinskontrolle aufsuchen mußte. Weil Senator Byrd mich für die Teilnahme an kriminellen verdeckten Operationen während der Bush-Reagan Administration vorbereitete, wollte er zahlreiche Gedächtnisspaltungen programmieren. Das bedeutet, daß ich weiter für jede Art "Aufsplitterung" traumatisiert wurde und Wayne Cox war als okkulter Serienkiller aktiv daran beteiligt.
Wayne Cox nahm mich mit zu seinem Anwesen in Louisiana, wo er unter Anleitung vom Senator von Louisiana, J. Bennett Johnson arbeitete. Senator Johnson unterhielt eine ganze Bande von Söldnern, die nach Südamerika geschickt wurde. Diese Söldner waren programmiert auf Bewußtseinskontrolle, weil die Regierungsgeheimnisse hinter ihren amnesischen Barrieren versteckt werden konnten. Sie waren viel effizienter als normale Soldaten und sie hatten physische Ausdauer und befolgten Befehle.
Wayne Cox handhabte diese Söldner in Operationen, die J. Bennett Johnson anwies. Diese Kerle waren durch okkulte Rituale wie ich so traumatisiert, daß wenn sie diese abgetrennte Hand sahen -- diese "hand of glory" wie sie genannt wurde -- die von einem von Cox's zahlreichen Opfern stammte, sie automatisch hypnotisiert waren und roboterartig die programmierten Befehle in die Tat umsetzten. Senator Johnson glaubte fest daran, daß wenn die Flugzeuge diese Männer runter nach Südamerika gebracht haben, sie dann nicht leer zurückkommen würden. Sie sollten mit großen Mengen Kokain für die Drogenoperationen der CIA zurückkommen, die als Treibstoff für die Neue Weltordnung dienten. Ich begriff, in welchem Umfang die CIA in die Drogenindustrie verwickelt war. Ich begriff, daß DER SOGENANNTE DROGENKRIEG DER CIA NICHT MEHR WAR, ALS LÄSTIGE KONKURRENTEN ZU BESEITIGEN.
Die Traumata, die ich in Louisiana erlitt, waren ausreichend, um Erinnerungsabspaltungen zu erzeugen, wie sie Senator Byrd wollte. Auf eine Art manipulierte J. Bennett Johnson mein Bewußtsein, indem er mir erzählte, er wäre ein Alien und daß er Teil des "Philadelphia Experimentes" wäre. Und als das Schiff verschwand, es zurückkommen würde als Raumschiff. Das hatte sicherlich eine große Wirkung auf mein junges Bewußtsein, weil ich mich absolut hilflos fühlte unter Alienkontrolle.
1977 nahm mich J. Bennett Johnson mit in sein Büro bei General Dynamics. Es war höchste Sicherheit dort und er zeigte mir einen streng geheimen Stealth Fighter. Es gab keine Informationen über diesen Stealth Fighter. Es stand nichts in irgendwelchen Lehrbüchern. Keiner sprach darüber. Ich hörte vorher niemals etwas davon und dennoch stand es direkt vor mir, ein dreieckiges Raumschiff.
Wir müssen sehr aufpassen, wenn wir wissen, daß die Regierung uns technologisch um wenigstens 25 Jahre voraus ist. Es hat Auswirkungen auf jedes Glaubenssystem, wenn man das erste Mal diese fortschrittliche Technologie sieht, und ich weiß, daß es Tatsache ist, daß es einen Plan gibt, die Leute zu überzeugen, daß diese fortschrittliche Technologie von Aliens stammt und daß die Aliens unser Land kontrollieren. Doch in Wirklichkeit sind das Menschen.
Sie manipulierten mich immer mit irgendwelchen Erscheinungen, so daß ich mich total hilflos fühlte. Als ob etwas jenseits meiner Welt gibt, das mich beeinflußte. Sie sagten mir, das waren Götter, das waren Dämonen, das waren Aliens. Tatsache ist, das waren Menschen. Das waren Menschen, die denselben Gesetzen unterworfen sind, wie wir alle. Das sind Menschen, die bestimmt unsere Welt beeinflussen. Denkt daran. Weil das Menschen sind, können sie aufgehalten werden -- ihre Spielchen sind schon zu lange gegangen!
Weil ich für die Bewußtseinskontrolle vorbereitet wurde, mußte ich zur Tinker Luftwaffenbasis in Oklahoma. An der Tinker Luftwaffenbasis wurden viele von Johnson's Söldnern programmiert und ich wurde eine "Tinker-Schönheit" -- bewußtseinsprogrammiert durch Starkstrom, Schlaf-, Essen- und Wasserentzug und Manipulierung des Unterbewußtseins. Ich war programmiert, um meinen ersten Testversuch durchzuführen. Das betraf das Überbringen einer großen Menge Kokains, das mit eines dieser Flugzeuge zurückgebracht wurde, das aufgeladen wurde und in eine weit entfernte Gegend in Washita Forest in den Nachbarstaat Arkansas gebracht wurde. Das war 1978. Ich habe das damals identifiziert als Mena Airport.
Mir wurde angewiesen, eine Nachricht zu überbringen, ein Paket von Informationen und eine kleine Menge von J. Bennett Johnson's persönlichem Vorrat von Kokain an den Gouverneur von Arkansas - Bill Clinton. Das war das erste Mal, daß ich Bill Clinton ausgesetzt war. Ich sah, wie er zwei Striche Kokain ausschnitt und einschnaubte. Ja, er inhalierte Kokain. 1978 war Bill Clinton schon sehr in die Drogenindustrie verwickelt.
Ich hatte da keine sexuelle Begegnung mit Bill Clinton. Ich war Bill Clinton sexuell sehr wenig ausgesetzt, weil ich sah, daß er in homosexuelle Aktivitäten verwickelt war. Ich weiß, daß Bill Clinton bisexuell ist, er aber viel mehr zur homosexuellen Seite neigt.
Überlegt, was in unserer Gesellschaft passierte, seit er im Amt ist. Gerade letztes Jahr (1995) ordnete er an, daß wir in unserem Schulsystem einen "Gedenkmonat für Schwule" haben. Bill Clinton ordnete ihn an. Es war Hillary Clinton, die Zugang zu meiner Sex-Programmierung hatte. Es war Hillary Clinton, der ich sexuell ausgeliefert war. Es ist meine Erfahrung, daß sie auch bisexuell ist, und stärker zur homosexuellen Seite neigt.
1980 war ich 23 und meine Tochter wurde in Louisiana geboren. Sie wurde direkt im MK Ultra Projekt der CIA geboren. Ihre Quälereien waren viel komplexer als meine. Die Technologie wurde zu dieser Zeit viel moderner. Sie war der "harmonischen" Programmierung der Bewußtseinskontrolle der Militärs/NASA unterworfen, genauso wie der traumabasierenden Bewußtseinskontrolle, der ich unterworfen war. Ich habe niemals zu ihrem Mißbrauch beigetragen, doch ich war machtlos, ihr zu helfen. Ich dachte mehr daran abzuhauen, als daran, das zu verhindern, was ihr noch hätte angetan werden können.
Vor dem "Ritual des dauernden Schweigens", als ich noch ein halbes Kind war, hoffte ich, daß irgendwo ein Ort in der Welt war, wo es gute Menschen gab, die sich nicht gegenseitig verletzten, und ich träumte, ich hätte auch ein paar Kinder. Weil ich wußte, daß diese Kinder nicht mißbraucht werden würden. Das war eine meiner Phantasien, eine der letzten Hoffnungen, die ich hatte und nun endlich hatte ich eine eigene Tochter - doch sie war mitten in dem Projekt geboren und es gab absolut nichts, was ich tun konnte. Sobald sie geboren war, ordnete Senator Byrd an, daß wir zurückkehrten nach Nashville, Tennessee.
Wir wurden zu unserem zweiten Bewußtseinskontrollführer Alex Houston versetzt -- ein Bauchredner und Bühnenhypnotiseur in der Countrymusik-Industrie. Alex Houston befolgte Senator Byrd's Befehle, mich und Kelly an bestimmten Plätzen zu besonderen Zeiten kriminelle Operationen begehen zu lassen, zu denen wir gezwungen waren, um die Perversionen zur Kontrolle unseres Landes zu vollbringen. DIE COUNTRYMUSIK-INDUSTRIE LIEFERTE DEN DECKMANTEL, UM UNS IN VERSCHIEDENE MILITÄR- UND NASA-EINRICHTUNGEN ZU BRINGEN, UND ZWAR FÜR AUSGEKLÜGELTE BEWUSSTSEINSKONTROLLPROGRAMME.
Einer unserer ersten Bewußtseinskontrollprogrammierer war Oberstleutnant Michael Aquino. Er war bei der Division der psychologischen Kriegsführung der US Army und Gründer des okkulten "Tempels von Seth", der sich in unseren Militärbasen in Gestalt einer Religion ausbreitete. Ich sah niemals, daß er irgendeinen religiösen Glauben hatte, doch er benutzte Okkultismus als eine Traumabasis für Bewußtseinskontrolle. Die einzige satanische Macht, die ich erfuhr von Aquino war die eines Elektroschockers. Den Starkstrom, den er mir und meiner Tochter verabreichte, spaltete Erinnerungsprogramme für späteren Zugang verschiedener Regierungschefs und Drogenmeister der CIA, die die Codes, Schlüssel und Auslöser zu dem jeweiligen Programm hatten.
In den 1980ern waren wir gezwungen, verschiedene Aktivitäten auszuführen, wie Drogenhandel, Pornographie und Prostitution. 1983 agierte Senator Byrd als Zuhälter und prostituierte mich mit dem damaligen Präsidenten Ronald Reagan. Ronald Reagan ist ein Schauspieler und die Illusionen die er erzeugte, verarschten viele Leute, so daß sie glaubten, daß unser Land immer noch unseres war, wobei wir in Wirklichkeit sehr schnell die Kontrolle über unser Land verloren, das in die Neue Weltordnung ausverkauft wurde. Es war Ronald Reagan, der zum kanadischen Premierminister Brian Mulroney sagte, daß er glaubte, der einzige Weg zum Weltfrieden ist durch Bewußtseinskontrolle der Massen.
Denkt an die Verzweigungen. Ich weiß aus Erfahrung, daß es keinen Frieden des Bewußtseins geben kann unter Bewußtseinskontrolle. Ohne freie Gedanken gibt es keinen freien Willen. Ohne freien Willen -- ohne diesen gottgegebenen freien Willen -- gibt es keinen geistigen Ausdruck. Und ich wundere mich über den so genannten "Weltfrieden", der verbunden ist mit Bewußtseinskontrolle und die Menschen von einer spirituellen Verbindung abhält; Menschen von freiem Willen und freien Gedanken abhält. Es scheint mir so, daß wenn wir Weltfrieden haben wollen, wir Seelenfrieden haben müssen. Ronald Reagans Rechtfertigung für die Neue Weltordnung erschreckte mich deshalb so sehr, weil wir die Auswirkungen auf den Geist beachten müssen.
Ich erfuhr während der Reagan/Bush Administration, daß Ronald Reagan die Befehle von George Bush befolgte! Seht euch George Bush's Vorgeschichte an. Er begann bei den Vereinten Nationen, dann machte er weiter, unsere CIA anzuführen und dann trieb er unser Land durch drei Administrationen geradewegs in die Neue Weltordnung: Ronald Reagan befolgte Befehle von George Bush; dann war George Bush selbst im Amt; und ich weiß, daß es stimmt, daß Bill Clinton die Befehle von George Bush befolgt. [Anm.: mittlerweile ist sein Sohn George W. Bush im Amt].
1984 war ich in Lampe, Missouri, in einem Nahtod-Trauma-Zentrum der CIA. Es ist ein riesiges Kokainzentrum, doch noch bedeutender als ausgeklügeltes Bewußtseinskontrollzentrum, um paramilitärische Männer zu programmieren, die in paramilitärischen Operationen benutzt werden. Lampe war kurz hinter der Grenze von Arkansas und war ein großer Teil von Clinton's Unternehmung. Es war 1984 dort, als ich das erste Mal hörte (und nach verschiedenen Trauma's fotografisch aufzeichnete), daß Bill Clinton und George Bush sprachen, und George Bush sagte, wenn die Amerikaner enttäuscht wären von den Republikanern, die unser Land kontrollieren und es in die Neue Weltordnung treiben, daß Bill Clinton dann ins Amt gesetzt werden würde.
Eindeutig passierte das nach Plan. Ich sage euch das, damit ihr wißt, daß das nichts zu tun hat mit Parteirichtlinien, das hat nichts zu tun mit Demokraten oder Republikanern. Das ist Neue Weltordnung -- die, die für sie sind und die, die gegen sie sind.
Noch 1987 wußte ich nicht, daß es irgendwo gute Menschen gibt. Ich hatte schon lange diese Hoffnung verloren. Doch ich hatte schon Jahre vorher festgestellt, daß Menschen, die ihre Kinder mißbrauchen, oftmals auch Tiere mißbrauchen. Das scheint irgendwie dasselbe zu sein.
1988 rettete Mark Phillips meine Tochter Kelly und mich vor den Quälereien der Bewußtseinskontrolle. Da wir unter der Knute der CIA waren, holte er uns aus dieser Umgebung heraus und brachte uns in Sicherheit. Und trotzdem nahm er sich die Zeit, um unsere Tiere zu retten, weil unsere Tiere deshalb gequält wurden, um uns weiter zu kontrollieren. Wenn wir Befehle nicht befolgten, verloren wir ein Haustier. Er rettete unsere Pferde, unsere Kühe, unsere Hühner, unsere Hunde. Er rettete sie alle und brachte sie in Sicherheit. Das hat Kelly und mich sehr beeindruckt, weil wir fühlten, daß wenn die Tiere ihm vertrauen konnten, wir ihm vertrauen konnten.
Mark nahm uns mit in die Stille und Geborgenheit Alaskas. Ich wußte nicht, daß Mark Phillips irgendwie besonders war, außer daß er nicht über Völkermord und Bewußtseinskontrolle sprach. Er sprach nicht über Neue Weltordnung. Er sprach darüber, wie er seinen Waschbären vor dem sicheren Tod gerettet hat. Und ich sah, wie diese Tiere ihn liebten.
Und es war dort in Alaska, wo wir uns das erste Mal in in unserem Leben in Sicherheit fühlten. Der Sicherheitsfaktor ist ein wesentlicher Teil der Deprogrammierung. Er ist ein sehr wichtiger Teil der Heilung und wir hatten diesen Sicherheitsfaktor. Wir erfuhren Liebe das erste Mal. Kelly fand heraus, wie es ist, einen Mann zu kennen und nicht von ihm mißbraucht zu werden. Das gab ihr Hoffnung und eine Grundlage für zukünftige Genesung.
Mark brachte mir das Rein und Raus meiner eigenen Gedanken bei, weil zu diesem Zeitpunkt, da ich mich sicher fühlte, begannen die gespalteten Erinnerungen der Vergangenheit aufzublitzen. Ich erinnerte mich bruchstückhaft an den Mißbrauch, dem meine Tochter und ich ausgesetzt waren. Ich war verärgert über ihren Plan, die Menschheit unter diese Neue Weltordnung zu bekommen. Ich war so verärgert, daß ich meine Wut stillgelegt hätte, wenn Mark mir nicht gesagt hätte, daß Wiedergenesung die beste Rache ist. Durch die Wiedergenesung, die Erinnerung an all diese Geheimnisse, die ich vergessen sollte, könnten wir ihre Geheimnisse aufdecken und an das Licht bringen, und so ihre Macht zersetzen.
Er hatte Recht. Es war der absolut richtige Weg. Ich begann, meine Erinnerungen aufzuschreiben. Beim Aufschreiben meiner Erinnerungen benutzte ich den logischen Teil meines Verstandes. Durch Benutzen des logischen Teils meines Verstandes umging ich Emotionen. Es ist wichtig, zu verstehen, daß das eine Technik psychologischer Kriegsführung war, der wir unterworfen waren. Das ist ein Bewußtseinskrieg, mit dem wir logisch umgehen müssen. Logik ist der Schlüssel, mit dem wir unser Land zurückführen. SIE HOFFEN, DASS WIR ALLE EINMAL SEHR EMOTIONAL WERDEN UND ANFANGEN, UNS GEGENSEITIG ZU ERSCHIESSEN.
Seht nur all diese "Haßverbrechen", die uns im TV gezeigt werden. Das Brennen der Kirchen. Bedenkt, was in Waco passierte, Ruby Ridge oder dem Bombenangriff von Oklahoma City. Sie wissen um die Effekte des menschlichen Traumas auf das menschliche Bewußtsein. Sie wissen, wenn Trauma passiert, sind wir alle empfänglich für Falschmeldungen und jede Kontrolle, die sie durch unsere kontrollierenden Medien verbreiten wollen. Wir müssen ständig aufpassen, damit durch Trauma, das passiert, unsere Freiheiten nicht untergraben werden. Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit, und das gilt besonders für die Freiheit der Gedanken, die Freiheit des Bewußtseins.
Meine Tochter Kelly war nicht so glücklich wie ich war. Durch eine Reihe entsetzlicher Ereignisse landete sie in der Haft in Tennessee, wo die Verstöße von Gesetz und Recht in ihrem Fall furchtbar waren und bis heute anhalten. Sie wurde eine politische Gefangene im Staat Tennessee, wobei sie Rehabilitation ablehnt, wegen denen, die in MK Ultra involviert sind. Kelly und die vielen anderen bewußtseinskontrollierten Opfer dieses Landes brauchen jemanden, der sich für sie einsetzt. Kelly's Fall ist verdeckt durch einen Schutzmantel der "nationalen Sicherheit", was sicher die Frage aufwirft -- was hat "nationale Sicherheit" zu tun mit der Vergewaltigung und sexuellen Belästigung eines Kindes? Warum bedroht "nationale Sicherheit" die Sicherheit unserer Nation und verdeckt solche entsetzlichen Verbrechen wie Kindesmißbrauch, Drogenhandel und die Zersetzung unserer verfassungsmäßigen Werte? Wir müssen das Gesetz der nationalen Sicherheit aufheben, so daß man an Informationen herankommen kann, so daß man ein Recht hat, das zu erfahren, damit sie mit ihren Geheimnissen nicht mehr weitermanipulieren können.
Informationen über die Neue Weltordnung, Informationen, wie wir sie in unserem Buch "Trance Formation of America" beschrieben haben, werden uns mit den nötigen Wissen ausrüsten, um unsere Schulen, unsere Kirchen, unsere Straßen, unser Land und unsere Welt wieder zurückzuführen. Die Wahrheit wird uns frei machen. Wegen Kelly und wegen zahlreicher anderer bewußtseinskontrollierter Opfer, die ich da draußen kenne, wegen der Menschlichkeit helft uns bitte, diese Informationen in der Welt zu verbreiten.
Danke.
Textauszüge aus Cathy O`Briens Buch: www.gerhard-wisnewski.de www.mosquito-verlag.de
Quelle: www.stormloader.com
Geheimdienste und deren Methoden
Hier ein Bericht, über die krassen Methoden der Geheimdienste. Was in der normalen zivilisierten Welt unter Anstand und Würde verstanden wird, das gilt für die Buben aus den Geheimdiensten nicht. Wenn das alles stimmt was in diesem Bericht steht, dann haben wir es mit klaren Gesetzes Verstössen zu tun. Nicht auszuschliessen, dass auch dieser Bericht eine Desinformation ist, mit dem Ziel "Bürger misstraut euch so gut es geht"! Doch, lesen Sie weiter, welchen "Schmuddel" unsere "Beschützer" auf Lager haben. gz
Die nachrichtendienstlichen Mittel: Überwachung, Einbruch, Manipulation, Desinformation, Diffamierung, Streuen von Gerüchten, Agitation, Verleumdung, Lüge, Geheimhaltung, das Unterdrücken von Nachrichten, Zersetzung, Erpressung, das Beschäftigen der Untertanen, das gegeneinander Ausspielen der Untertanen, Unterwanderung von Organisationen und Gruppen, gesellschaftliche Mitarbeiter, Rollenspiele, Einflußagenten, Korrumpierung, das Anfüttern, sich an die Spitze der Bewegung stellen, diese Bewegungen selber gründen, Agents Provocateurs, Propaganda, Gleichschaltung der Medien, Perspektivagenten, Sabotage, Terror, Gewalt, Gehirnwäsche, Umerziehung, Verschwindenlassen, Ausweisung, Morddrohung, Mord und das Beschaffen des für die geheimdienstlichen Operationen benötigten Geldes.
Das offensichtlichste nachrichtendienstliche Mittel ist die Überwachung, sei es durch technische Mittel, wie das Anzapfen des Telefons, das Abhören mittels Wanze oder Richtmikrofon, das durchleuchten von Woh-nungen und Häusern mittels Radar oder das Observieren von Zielpersonen. Zur Informationsbeschaffung oder zur Installation von Abhörgeräten brechen Geheimdienstler in die entsprechenden Räume ein.
Aber es gibt natürlich auch die aktiven Maßnahmen. Aktive Maßnahmen beginnen bereits mit der Obser-vationsglocke. Diese Bezeichnung enthält auch schon das Ziel der Maßnahme. Es soll die Zielperson, sozusagen in einer Glocke abgeschirmt werden, damit sie von der Umwelt möglichst perfekt getrennt wird, weil sie zum Beispiel zu viel weiß oder Ansichten vertritt, die man lieber nicht an die Öffentlichkeit dringen lassen will, die aber auch nicht falsch sind, so daß man ihnen nichts entgegensetzen kann. Denn dann könnte man ihnen ja argumentativ begegnen.
Das erfordert natürlich einen ungeheuren Aufwand. Die Geheimdienste setzen zu diesem Zweck in Einzelfällen bis zu hundert Mitarbeiter gleichzeitig auf die Zielperson an (nachzulesen in „Krieg der Gaukler von Hans Halter, Göttingen 1993 ). Das geht so weit, daß man der Zielperson Gesprächspartner stellt, so daß sie sich aussprechen kann, wenn ihr danach ist. Dabei imitiert man auch real existierende Personen. Es kommt sogar vor, daß Geheimdienstler sich als Landtagsabgeordnete ausgeben. Möglicherweise sogar als Bundestagsabgeordnete. Und natürlich geben sie sich als alle Arten von Beamten aus. Auch als Polizisten, obwohl das Amtsanmaßung, also illegal ist. Man muß dafür sorgen, daß unbeabsichtigte Kontakte, die natürlich nicht immer verhindert werden können, ohne Folgen für die Geheimhaltung bleiben.
Wenn trotzdem die zu überwachende Person mit Unbeteiligten spricht und diesen etwas erzählt, was nicht an die Öffentlichkeit soll, dann wird die Glaubwürdigkeit der Zielperson unterminiert. Dazu bedient man sich der Zersetzung und der Desinformation. Beispielsweise sagt man: „Er ist ein Besserwisser.“ Nun weiß der Betreffende tatsächlich besser, was genau zum Beispiel die Nachrichtendienste machen. Deshalb muß man ihn ja gerade isolieren. Aber dem Unbeteiligten wird so natürlich der (bewußt falsche) Eindruck erweckt, daß es sich um einen „Besserwisser“ handelt. Oder man sagt, der Betreffende glaubt, daß er verfolgt wird. Auch hier ist es so wie die Geheimdienstler sagen. In der Tat glaubt der Betroffene, daß er verfolgt wird. Denn dieser Eindruck läßt sich beim besten Willen nicht mehr verdrängen, wenn ein Geheimdienst ein Programm zur Einschüchterung unliebsamer Untertanen durchzieht. Aber der unbeteiligte Gesprächspartner des Opfers gewinnt den Eindruck, daß das Opfer der Kampagne eben nur glaubt, daß es verfolgt wird.
Und dann steht natürlich noch eine ganze Palette von Sprüchen zur Auswahl, die dafür sorgen, daß das Opfer nicht ernst genommen wird: „Der spinnt ja, Der ist ja schon wieder besoffen / bekifft / zu, was hat er denn jetzt schon wieder?“, und so weiter. Es bedarf keiner besonderen Intelligenz, um eine solche Kampagne in Gang zu setzen. Das kann jeder, und solche diffamierenden Sprüche machen schnell, nach Art der stillen Post, die Runde. Oft auch ohne daß der Betreffende etwas merkt. Bestenfalls wundert er sich, daß alle Leute sich auf einmal anders verhalten. Kraß wird es allerdings, wenn Personen, mit denen man vorher ein gutes Verhältnis hatte, plötzlich bissige Bemerkungen machen. Dann weiß man, daß etwas im Busch ist. Manchmal kann man dann auch aus diesen Bemerkungen Rückschlüsse auf die Art der benutzten Zersetzungskampagne ziehen. Übrigens scheint auch ein jetziger Bundesminister das Opfer einer solchen Kampagne gewesen zu sein. Denn jeder in Frankfurt hat ja in den siebziger Jahren gewußt, daß man bei ihm besonders günstig teure Fachbücher bekommen kann. Soll wohl heißen, daß die Bücher irgendwie „besorgt“ worden sind. Vom Wahrheitsgehalt einmal abgesehen stellt sich hier natürlich die Frage, warum das wohl jeder gewußt hat. Da hat wohl jemand niedliche kleine Geschichten in Umlauf gesetzt, weil ihm derjenige unsympathisch war. Und es war sicherlich kein privater Rachefeldzug, sondern die Aktion einer Behörde mit Sicherheitsaufgaben. Denn wenn man fortgesetzt über lange Zeit Probleme hat, dann ist meistens der staatliche Apparat in der einen oder anderen Form beteiligt. Also möglicherweise eine gezielte Verleumdungskampagne.
Auch der Agitation bedienen sich die Geheimdienste. So kann es vorkommen, daß einem ein Geheimdienstler sagt, das man alle Politiker mit der Maschinenpistole umlegen müsse. Irgendwie sollte man doch meinen, das sich der Beamtenapparat inzwischen damit abgefunden hat, daß er von Politikern kontrolliert wird. Offensichtlich hat es sich aber noch nicht bis zu den Geheimdiensten herumgesprochen, daß wir in einer Demokratie leben. Oder ist die Geschichte mit der Demokratie nur eine Desinformation der Geheimdienste? Und wir leben tatsächlich im 4. Reich? Das wäre dann totalitärer Pluralismus.
Geheimdienstler reden selten offen. Sie beschränken sich bei ihrer Arbeit in der Regel darauf Eindrücke zu machen. Und zwar auch bewußt falsche. Sie brauchen dann nicht direkt zu Lügen. Wenn der Gesprächspartner solche Eindrücke schluckt, sein Problem. Das öffnet natürlich die Türe zu allen Arten von Manipulationen. Und manipulieren ist das hauptsächliche Werkzeug eines Geheimdienstlers. Man läßt zum Beispiel Unbeteiligte für sich arbeiten, wenn man sie durch Desinformationskampagnen in die eine oder andere Richtung manipuliert. Wenn ein solcher Unbeteiligter nun die eigentliche Zielperson unfreundlich behandelt oder Gerüchte weiter verbreitet, deren Wahrheitsgehalt er nicht selber nachprüfen kann, dann macht er sich, natürlich unfreiwillig und ohne bösen Willen, zum Werkzeug einer Organisation, deren Ziele und Methoden er sicherlich niemals tolerieren würde. Nur, er weiß es ja nicht, daß er sich mißbrauchen läßt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, das die eigentliche Aufgabe von Nachrichtendiensten, entgegen weitverbreiteter Meinung nicht in der Weitergabe, sondern im Unterdrücken von Nachrichten besteht. Eher selten informieren Nachrichtendienste, indem sie Nachrichten weitergeben. In so einem Fall handelt es sich dann jedoch oft um die Verbreitung von Desinformation. Unberührt von dieser Unterdrückung von Nachrichten bleibt natürlich, das Nachrichtendienste möglichst alles wissen wollen. Dieser Anspruch ist natürlich illusorisch, auch wenn die westlichen Nachrichtendienste, nach eigenen Angaben, besser sind als die Östlichen. So sind die Geheimdienste der Bundesrepublik stolz darauf, besser als die Stasi zu sein.
Wer etwas geheimhält muß geheimhalten daß er etwas Geheimes geheimhalten muß. Warum eigentlich, wenn es sich bei dem angeblich „freiesten Staat der je auf deutschem Boden existierte“ um eine Demokratie handelt, in der das Volk der Souverän ist? Ein bewährtes Mittel der Geheimhaltung mittels Desinformation ist das Streuen von Gerüchten, so daß der Gegner ( beim Inlandsgeheimdienst naturgemäß der Untertan ) aus der Vielzahl der Veröffentlichungen und umlaufenden Gerüchte nicht das Wesentliche herauslesen kann. Also bleiben die wichtigen Themen hinter einer Wand von Scheinproblemen, wie sie zum Beispiel auch die vielen täglichen Talkshows mit ihren so merkwürdig überflüssigen Themen vorgeben, verborgen.
Obwohl Geheimdienstler sehr darauf achten, daß man sie nicht bei einer Lüge erwischt, so lügen sie doch oft schon, wenn sie nur den Mund aufmachen. Sie erzählen nämlich eine Tarngeschichte, eine sogenannte Legende, die mit der Wahrheit wenig, unter Umständen absolut nichts zu tun hat und einzig dazu dient, sich das Vertrauen der Zielperson zu erschleichen. Und wenn schon am Anfang eine Lüge steht, kann man davon ausgehen, daß Geheimdienstler oft lügen. Sie sind dabei nur sehr geschickt, damit man sie nicht erwischt und so der Anschein der Sauberkeit erhalten bleibt. Fragen Sie einen Lügner, ob er lügt...was wird er Ihnen antworten?
Desinformation, Lüge, Zersetzung und Manipulation sind den Verfassungsschützern zwar ausdrücklich verboten, aber der Nachweis einer gesteuerten Kampagne, die ja schwerwiegende Nachteile für die Betroffenen haben kann, und zwar bis hin zur gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, psychischen oder gar physischen Vernichtung ( z.B. Selbstmord ), fällt bei allen Geheimdienstaktivitäten schwer. Oft wird vom Betroffenen ja noch nicht einmal bemerkt, daß er in „Sonderbehandlung“ ist. Denn er kennt ja nur sein Leben, so daß er alles, was ihm passiert für normal hält. Und wenn es Probleme gibt, na, dann ist das eben Zufall. Jemand anders hat den begehrten Arbeitsplatz bekommen? Oder die Beförderung? Das muß ja nicht daran liegen, daß ein Herr vom Geheimdienst dem Arbeitgeber so merkwürdige Fragen gestellt hat. Oder etwa doch? Das Ziel dieser Fragen ist natürlich nicht die Beschaffung von Informationen. Die lassen sich viel diskreter erlangen. Sondern der Arbeitgeber soll den Eindruck gewinnen, daß es sich bei dem Betroffenen um eine gefährliche Person handelt, die vom Geheimdienst überwacht wird. Und das sicher auch am Arbeitsplatz. Und wer will schon den Geheimdienst in seiner Firma haben? Das wäre den meisten Arbeitgebern sehr unangenehm. Also ist es sicherer, man löst das Problem durch eine Entlassung zum nächst möglichen Termin. Pech gehabt. Und der Geheimdienst ist unschuldig, denn er hat ja nur einige Informationen eingeholt. Niemand hat die Entlassung verlangt oder auch nur angeregt. So läuft das mit der Manipulation.
Wenn man jemanden manipuliert, dann ist es bis zur Erpressung nicht mehr weit. Das ist zwar schwer kriminell, aber auch hier bleibt es ja naturgemäß geheim. Denn welches Opfer von Erpressung wendet sich schon an die Polizei oder die Öffentlichkeit? Es ist auch hier nicht unbedingt erforderlich, die Erpressung auszusprechen. Es genügt vollkommen, wenn man durchblicken läßt, daß entsprechendes Material vorhanden ist. Das Opfer denkt sich dann den notwendigen Rest. Man sucht also kompromittierende Informationen, mit denen man das Opfer unter Druck setzen kann. Wenn nichts vorliegt, dann kann man versuchen, die Zielperson in eine entsprechende Lage zu manipulieren, so daß sie nach jedem rettenden Strohhalm greift. Wenn man also durch Manipulation dafür gesorgt hat, daß jemand seinen Arbeitsplatz verloren hat, dann kann man ihm die Gelegenheit bieten, sich bei einer nicht ganz legalen Tätigkeit ein paar Mark dazu zu verdienen. Oder man macht bei entsprechender Neigung kompromittierende Fotos. Und nun kann man die Mitarbeit oder das Schweigen erzwingen.
Die Untertanen werden auch von den Geheimdiensten gerne mit neutralen Themen und Aktivitäten beschäftigt, um zu verhindern, daß sie sich mit Aktivitäten beschäftigen, mit denen sie sich nach Meinung der Obrigkeit nicht beschäftigen sollen. Gerne werden dazu auch Sprüche verbreitet wie: „Das Denken soll man den Pferden überlassen, die haben die größeren Köpfe.“ Oder: „Wissen ist Macht, nichts Wissen macht auch nichts.“
Insbesondere fällt die ungeheure Technikfeindlichkeit der den Geheimdiensten verbundenen Personen auf. Erwünscht ist offensichtlich aus der Perspektive der Obrigkeit eine Herde von dummen und feigen Untertanen, die sich leicht steuern und führen lassen. Offensichtlich wird auch deshalb das Wählen von Laberfächern in der Schule mit wenig Arbeit und leicht erreichbaren guten Noten belohnt und damit gefördert. Wer Fächer mit Substanz wählt, weil er etwas lernen will, hat in der Regel automatisch bereits einen schlechteren Notendurchschnitt, obwohl er eine bessere Ausbildung hat. Dieses System setzt sich an den Universitäten fort. Das Lernziel ist erklärtermaßen „soziale Kompetenz“, also das formvollendete Verbeugen vor dem Hut auf der Stange. So kommt es, daß das Land der Dichter und Denker Fachleute für Technik aus der Dritten Welt importieren muß. Wo diese Beschäftigungstherapie nicht ausreicht, hetzt man die Bevölkerung gegeneinander. Symptomatisch ist dafür der künstlich aufrechterhaltene Gegensatz von Rechts und Links. Wenn man keine Feinde hat, dann schafft man sie sich eben selber, wie die Entwicklung der rechtsradikalen Szene zeigt, die zum großen Teil aus Mitarbeitern der Geheimdienste besteht.
Um Informationen zu gewinnen werden Organisationen durch gesellschaftliche Mitarbeiter unterwandert, um an interne Informationen zu gelangen. Da deutsche Geheimdienste der Meinung sind, daß das ganze Leben ein Rollenspiel sei, kann man wohl davon ausgehen, daß sie möglichst alle irgendwie erreichbaren Organisationen unterwandern. Man sammelt also alle irgendwie erreichbaren Informationen. Denn wenn man keine großflächige Überwachung, zumindest im politischen Bereich, durchführt, macht das Konzept des Rollenspiels ja keinen Sinn.
Rollenspiele werden aber auch durchgeführt, um herauszufinden, wie einzelne Personen reagieren. Durch die Auswertung der Rollenspiele meinen die Geheimdienste Rückschlüsse auf Charakter und Verhalten der Zielpersonen ziehen zu können. Also benutzt man zweifelhafte Psychotechniken, wie sie den Sekten vorgeworfen werden. Das nennt man Kaffeesatzleserei. Da aber die Psychologie sehr spekulativ ist, trauen die Geheimdienstler ihren eigenen Auswertungen keine große Aussagekraft zu. Das äußert sich in folgender Aussage: „Man kann ja niemandem in den Kopf sehen.“ Trotzdem meint man aufgrund von Spekulationen schwerwiegende Eingriffe in das Leben der Untertanen durchführen zu dürfen. Auch hierbei bedient man sich zweifelhafter Psychotechniken, die zu ebenso zweifelhaften Ergebnissen führen. Denn man kann sicherlich Zielpersonen kurzfristig anleiten, manipulieren und führen. Aber das langfristige Ergebnis von fortgesetzten Eingriffen in das Leben von Personen läßt sich nicht planen oder vorhersagen.
Es wird dann im Laufe der Zeit immer wieder nötig, entsprechende weitergehende Korrekturen durchzuführen um die bereits verursachten Probleme wieder auszugleichen. Ein Mechanismus, der klar ersichtlich wird, wenn man Personen durch Manipulation und Zersetzung des normalen Umfeldes in zweifelhafte Bekanntschaften treibt. Denn durch den Umgang mit Personen zweifelhaften Charakters wird natürlich das Niveau der Zielperson gesenkt, was so wohl auch erwünscht ist.
Und wenn man bereits eine, zumindest im politischen Bereich, flächendeckende Überwachung durchführt, ist es nur ein kleiner Schritt zur Einflußnahme. Dazu bedient man sich der Einflußagenten, die in politischen Versammlungen oder auf Demonstrationen hervortreten und versuchen Einfluß im Sinne ihrer Auftraggeber zu nehmen. Diese Einflußnahme kann unter anderem auch durch die Vorgabe von zu diskutierenden Themen geschehen. Auch allgemein wird in der Bevölkerung Stimmung für oder gegen Themen und Meinungen gemacht.
In großen, gesellschaftlich relevanten Organisationen und Parteien wird man versuchen, Einfluß im Sinne der Geheimdienste und des Beamtenapparates zu nehmen. Dazu ist es vorteilhaft, wenn sich gesellschaftliche Mitarbeiter, falls möglich, an die Spitze der Bewegung stellen, um diese zu führen. Und bei Führen fällt uns ein, daß Adolf Hitler vermutlich ein gesellschaftlicher Mitarbeiter des Reichswehrgeheimdienstes war, den man in die NSDAP eingeschleust hat. In diesem Fall wäre die unbedeutende NSDAP erst durch eine Geheimdienstoperation zu der entsprechenden Macht gelangt. Bis die Bewegung zum Selbstläufer geworden ist und von niemandem, auch nicht von den Auftraggebern, aufgehalten werden konnte.
In kleinen Organisationen oder Parteien bedient man sich neben der Einflußagenten auch der Agents Provocateurs ( Lockspitzel ). Es handelt sich hierbei um Personen meist zweifelhafter Herkunft und ohne Gewissen und Charakter, die für Geld ( fast ) alles machen. Die Geheimdienste bedienen sich Agents Provocateurs um die von ihnen unterwanderten Gruppen zu diskreditieren. Das funktioniert über das Radikalisieren dieser unliebsamen Gruppen. Man kann wohl davon ausgehen, daß die „autonomen“ Gruppen, die bei Demonstrationen der Linken auftreten und Krawall machen, von den Geheimdiensten besonders gründlich unterwandert sind und so keineswegs autonom sind. Und wer den ersten Stein wirft, läuft Gefahr, sich als Agent Provocateur verdächtig zu machen. Zumindest wenn er es offen vor allen anderen tut. Denn dann könnte man vermuten, daß er unter dem Schutz einer Behörde mit Sicherheitsaufgaben arbeitet. Sonst wäre er wohl vorsichtiger.
Auch bei den Rechten ist der Agent Provocateur schnell enttarnt: Es ist immer derjenige, der als erster den rechten Arm hebt. Darüber hinaus werden Agents Provocateurs verwendet um generell Probleme in der Gesellschaft zu schaffen. Denn „man“ mag es nicht, wenn Untertanen zu viele Bekannte haben. Also muß man, nach dem bereits aus der Antike bekannten Prinzip „Teile und Herrsche“, vorbeugend zersetzend tätig werden. Dazu werden kleine Geschichten erzählt um einzelne Personen, Gruppen, Organisationen und Parteien schlecht zu machen und damit die Gesellschaft zu atomisieren. Es ist schon erstaunlich, daß für die Geheimdienste Individuen arbeiten, die generell Probleme in der Gesellschaft machen. Diese Personen erkennt man unter Umständen daran, daß sie oft herumstänkern, ohne sich jedoch jemals zu tatsächlich objektiv vorhandenen gesellschaftlichen Problemen zu äußern. Diese Mischung aus Agent Provokateur und Einflußagent soll der Gesellschaft auch Themen vorgeben, über die sich der Einzelne aufregen darf, ohne das System selbst zu belasten. Denn zur Diskussion der wirklichen Probleme kommt es ja nicht mehr, da man mit der Diskussion von Scheinproblemen beschäftigt wird.
Wir erinnern uns hier insbesondere an die Umweltschutzhysterie, mit der die Linken beschäftigt wurden, und dadurch von ihrem eigentlichen Ziel, der Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft, abgelenkt wurden. Statt dessen machten sich die aus der 68er Bewegung hervorgegangenen Grünen bei der Mehrheit der Bevölkerung unbeliebt, indem sie einen Benzinpreis von 5.- DM pro Liter forderten, oder darüber diskutierten, wie man seinen Müll ordnungsgemäß sortiert und ob man die Joghurtbecher nun auswaschen muß oder nicht, bevor man sie in die Grüne Tonne wirft. Und im übrigen hat weder der Supergau noch das Waldsterben stattgefunden. Und der eine oder andere wartet sicher vergebens auf die fest versprochene Klimaerwärmung. Übrigens versucht man zur Zeit die PDS in die grüne Richtung zu drängen, um sie ebenfalls mit Scheinproblemen zu beschäftigen und so ebenfalls zu entschärfen. Und so den Grünen bei den Wahlen Stimmen zu nehmen.
So wurde aus einer antiautoritären, ja anarchischen Bewegung, ein Klub von intoleranten Dogmatikern, der seine die Öffentlichkeit eigentlich nicht interessierenden Themen in einer Art Selbsterfahrungsgruppe diskutiert, und die die unter Anleitung von „Gruppentherapeuten“ einer „Behörde mit Sicherheitsaufgaben“ erarbeiteten Lösungen nicht vorhandener Probleme der widerstrebenden Bevölkerung aufzwingen wollte. Und zu diesem Zweck sogar nach dem Staat rief.
Besonders problematisch sind für Geheimdienste naturgemäß Familien, da diese nur mit beträchtlichem Aufwand zu unterwandern und zu zersetzen sind. Denn aus der Sicht der Sicherheitsbehörden ist es ja vorteilhaft, wenn sich die ganze Gesellschaft aus Einzelpersonen, möglichst Singles ohne jeden Rückhalt in Familie oder Freundeskreis, zusammensetzt. Denn mit solchen Einzelpersonen wird man dann bei Bedarf schnell und unbürokratisch fertig.
Auch die Propaganda ist ein wichtiges nachrichtendienstliches Mittel. Von besonderer Bedeutung ist deshalb für die Geheimdienste die Gleichschaltung der Medien. Wenn man Einflußagenten in die Medien einschleust, wird deren Arbeit viel effektiver, da sie ja als Multiplikatoren wirken. Es ist heute nicht mehr so, daß man sich gezwungen sieht, altgediente Journalisten als gesellschaftliche Mitarbeiter anzuwerben. Vielmehr spricht man die in Frage kommenden Personen schon frühzeitig an, verpflichtet sie dem System, unterstützt sie bei der Ausbildung und schleust sie dann in die entsprechenden Medien ein. So vermeidet man peinliche Berichte über gescheiterte Versuche der Anwerbung von Journalisten durch die Geheimdienste. Solche Perspektivagenten werden bereits in der Schule von ihren für die Geheimdienste arbeitenden Lehrern ausgemacht und ihrer vorgesetzten ( geheimdienstlichen ) Behörde vorgeschlagen und entsprechend in Schule und Studium gefördert. Unter Anleitung und Manipulation durch ihre Führungsoffiziere dürfen sie dann „frei“ berichten. Und wenn sie aus der Reihe tanzen, verlieren sie alle ihre durch das System gewährten Vorteile und verschwinden wieder in der Masse der unbedeutenden Untertanen, oder werden zumindest auf eine weniger einflußreiche Position manipuliert oder abgeschoben. Es werden also Personen von Geheimdiensten korrumpiert Man wird dabei aber sehr vorsichtig vorgehen. Zuerst werden diese Zielpersonen „angefüttert“, indem man ihnen Geld oder andere Vorteile verschafft. Dann wird man diese Personen immer weiter in die Abhängigkeit hineinziehen und verstricken, bei Bedarf unter Druck setzen oder gar offen erpressen.
Auch Sabotage ist ein altbewährtes nachrichtendienstliches Mittel. Wer jetzt aber an verdeckte Einsätze von mutigen Frauen und Männern hinter feindlichen Linien denkt, die ihrem Land aufopferungsvoll dienen und dabei ihr Leben riskieren, der kennt unsere Geheimdienstler schlecht. Denn das wäre ja irgendwie illegal und vor allem gefährlich. Zu solchen Aktionen lassen sich vielleicht die Franzosen und Amerikaner hinreißen. Greenpeace kann ihnen dazu nähere Auskunft geben. Aber es kommt doch hin und wieder vor, daß die Autos von politisch aktiven Mitbürgern überraschend beschädigt werden. Wahrscheinlich bedient man sich hierbei, wenn irgendwie möglich, der Mithilfe nützlicher Idioten, die die Drecksarbeit übernehmen. Denn welcher Beamte macht sich schon gerne die Finger schmutzig!
Wenn man unter den beschriebenen Sonderbehandlungen steht, dann wird man bereits terrorisiert. Aber es gibt auch da natürlich noch weitere Methoden des ( Psycho- ) Terrors. Es fängt schon damit an, daß die Zielperson unvermittelt offen fotografiert wird. Obwohl es absolut unnötig ist, jemanden zu fotografieren, der bereits unter Überwachung steht. Denn es existieren mit Sicherheit schon viele Fotos, die verdeckt aufgenommen wurden. Man kann wohl auch davon ausgehen, daß die zum Erlangen eines Passes oder Ausweises eingereichten Paßbilder den entsprechenden Behörden zur Verfügung stehen.
Oder man spielt der Zielperson vor, daß man annimmt sie sei ein gefährlicher Verbrecher. So kann es vorkommen, daß man von der Polizei kontrolliert wird. Der Polizist geht zum Streifenwagen und kontrolliert die Papiere. Er kommt zurück und sagt „Danke, alles in Ordnung.“ Natürlich, warum auch nicht. Man bemerkt aber, daß die Pistolentasche jetzt geöffnet ist. Vorher war sie geschlossen. Gleichzeitig hat der Polizist ein kaum merkbares Grinsen im Gesicht. Also ist doch nicht alles in Ordnung. Oder es werden alle möglichen Unterstellungen gemacht. Allerdings immer nur in Form von Eindrücken. Es soll so aussehen, daß Gelegenheit zum Begehen von Straftaten gegeben wird, um zu testen, ob die Zielperson ein Krimineller ist. Man läßt Handtaschen liegen, stellt Autos mit geöffnetem Fenster ab, bietet offen Gelegenheit zum Konsum von Haschisch und bestätigt auf Nachfrage gerne und mit einem breiten Grinsen, daß man als Provokateur für die Polizei arbeitet. Ein bewährtes Mittel um Druck zu erzeugen ist, Aussagen zu wiederholen, die das Opfer einige Zeit vorher selber gegenüber anderen gemacht hat. Oder, jemand macht ungewöhnliche Faxen, die dann jemand anders einige Tage später wiederholt. Es wird ein ungeheurer personeller und materieller Aufwand betrieben sowie eine ganz massive Überwachung vorgespielt. Zeitweilig ist immer jemand in Sichtweite, der auffällig mit seinem Handy telefoniert. Der Aufwand geht manchmal so weit, daß sogar die Luftwaffe eingesetzt wird. Auch bekommen die Zielpersonen ständig Morddrohungen.
Und dann gibt es natürlich noch die Anwendung von Gewalt. Dazu benutzt man einerseits Schläger, die nach dem Prinzip der Kapos im Konzentrationslager auf unliebsame Personen losgelassen werden. Allerdings wird man heutzutage natürlich eine direkte Vergabe von Aufträgen vermeiden. Aber wenn man nun seinen gesellschaftlichen Mitarbeitern zu verstehen gibt, daß diese wiederum ihre Zombies nicht daran zu hindern brauchen, ihren gewalttätigen Trieben nachzugeben, wenn sie sich in die richtige Richtung entladen, dann erreicht man das Ziel sozusagen auf Umwegen. In so einem Falle kennt das Opfer in der Regel die Hintergründe nicht. Es handelt sich eben um eine Schlägerei.
Es gibt auch die Möglichkeit, direkte Gewalt gegen das Opfer auszuüben, ohne daß andere Personen davon betroffen werden.
Elektromagnetische Wellen haben bei bestimmten Frequenzen und Impulsstärken Wirkungen auf den menschlichen Körper. Die entsprechenden Sender arbeiten im Frequenzbereich der Radiosender und tragen deshalb den treffenden Namen Radiofrequenzwaffen. Die genauen technischen Daten dieser Geräte sind natürlich nicht veröffentlicht. Die Effekte, die durch die Einwirkung von Elektromagnetischen Wellen auf den Körper hervorgerufen werden können, sind in der wissenschaftlichen Literatur beschrieben. Selbst die Existenz von Mikrowellenpistolen wurde einmal in der TAZ erwähnt. Juristisch gesehen handelt es sich bei der absichtlichen Einwirkung auf einen menschlichen Körper mit Hilfe von Werkzeugen um diesen zu beeinträchtigen, um gefährliche Körperverletzung, auch wenn die Grenzwerte vielleicht nicht überschritten werden. Da diese Einwirkung über längere Zeiträume stattfinden, handelt es sich also um wiederholte gefährliche Körperverletzung, wobei jede Tat einzeln zu werten ist (Tatmehrheit). Fortgesetzte gefährliche Körperverletzung über einen längeren Zeitraum ist als Folter einzustufen. Und das natürlich unabhängig davon, ob Schäden zurückbleiben oder die Tat nachweisbar ist. Übrigens ist Folter auf der ganzen Welt ein anerkanntes und oft angewendetes nachrichtendienstliches Mittel. In Israel wird sogar relativ offen darüber diskutiert, wann und wie der Geheimdienst foltern darf. Wenn man also die Möglichkeit hat zu Foltern, ohne daß es nachweisbar ist, warum sollte es ein Geheimdienst dann nicht machen?
Auch die Verwendung von Drogen, Psychopharmaka und Giften gehört zu den nachrichtendienstlichen Mitteln. Deren Verwendung läßt sich seit der Antike durchgängig belegen. Und auch in diesem Jahrhundert sind genügend Fälle veröffentlicht. So wurden mehrere Bischöfe in Ostblockstaaten unter Drogen gesetzt um deren Willen zu brechen, oder sie in der Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Wie sagte noch ein Geheimdienstler: „Wenn etwas gemacht werden kann, dann wird es gemacht.“
Auch Gehirnwäsche ist ein bewährtes nachrichtendienstliches Mittel. Das Prinzip der Gehirnwäsche beruht auf dem Zerbrechen des Opfers durch Terror, Gewalt und Drogen. Wenn der Wille des Opfers und damit die Widerstandskraft gebrochen ist, werden neue Verhaltensmuster oder Werte vom Opfer angenommen. Da man das Opfer nach der Umerziehung in Ruhe läßt, lernt es, daß das neue Verhalten oder die neu „erworbenen“ Ansichten belohnt werden, also zu seinem Vorteil sind.
Ein weiteres nachrichtendienstliches Mittel ist das Verschwindenlassen von Dissidenten, wie man es zum Beispiel gerade mit dem russischen Journalisten Andrej Babitzki versucht hat, der als Korrespondent für Radio Liberty in Tschetschenien gearbeitet hat, und der trotz gültiger Papiere bei der Ausreise aus Grosny verhaftet wurde. Geheimdienst, Innen- und Justizministerium wußten angeblich von nichts. Da ist halt wieder einer verschwunden, lautete der Kommentar. Erst als die Medien nachfragten, „entdeckte“ der Kreml den Gefangenen. Und so geht es unzähligen, den Regierungen unliebsamen Personen überall auf ganzen Welt. Verschwindenlassen kann man Dissidenten auch in der Psychiatrie. Denn wer mit der bestehenden Ordnung, und sei es nur in kleinen Details, nicht einverstanden ist, der muß ja verrückt sein. Alleine schon deshalb, weil er sich mit dem ganzen Staatsapparat anlegt. Das machen ja nur Verrückte. Oder Selbstmörder. Verschwindenlassen kann man aber auch Personen, indem man sie durch Desinformation, Zersetzung und Terror, also mit nachrichtendienstlichen Mitteln aus der Öffentlichkeit vertreibt.
Staaten vermeiden durch das Verschwindenlassen eine inhaltliche Auseinandersetzung, der sie sich nicht gewachsen fühlen. Ausländer kann man sehr einfach verschwinden lassen, indem man sie ausweist. Aber auch Personen, die im Besitz der örtlichen Staatsangehörigkeit sind, kann man ausweisen. Man bedient sich dabei der nachrichtendienstlichen Mittel, um diesen Personen Probleme zu bereiten. Oft werden sie es nicht einmal bemerken, daß sie aus dem eigenen Land wegmanipuliert oder absichtlich wegterrorisiert wurden. Und es ist schon erstaunlich, wie viele Deutsche „ausgewandert“ werden.
Auch durch Morddrohungen werden Personen von Geheimdiensten gefügig gemacht, oder zum Schweigen gebracht. Um jemanden verschwinden zu lassen ist es nicht unbedingt notwendig, eine „Endlösung“ zu finden, aber auch das kommt natürlich vor, wie wir aus Chile und anderen südamerikanischen Staaten wissen, wo man dann nach Jahren die Gräber von unliebsamen Personen gefunden hat. In diese Kategorie fällt auch die Bestrahlung von Dissidenten in der DDR, an deren Spätfolgen unter anderem Jürgen Fuchs 1999 gestorben ist.
Das führt uns zum Thema Mord. Also dem endgültigen Verschwindenlassen von unliebsamen Zeitgenossen. Der Mord an einem bulgarischen Dissidenten in London durch eine Giftinjektion mittels einer aus einem Regenschirm abgeschossenen kleinen, hohlen Metallkugel ist dem einen oder anderen Leser sicher noch bekannt. In den fünfziger oder sechziger Jahren wurde in Deutschland ein russischer Dissident mit einem radioaktiven Präparat vergiftet. Die Stasi hat im Westen Personen vergiften lassen, zum Beispiel mit Thalliumpräparaten. Also ist Mord eindeutig ein nachrichtendienstliches Mittel. Und der Tod von Uwe Barschel ist immer noch nicht aufgeklärt. Der ehemalige Mossad-Agent Viktor Ostrovski ist der Meinung, daß es der Mossad gewesen sei und liefert eine genaue Beschreibung der Aktion. Aber warum sollte sich der Mossad nach Genf bemühen, um einen deutschen Landespolitiker aus dem Weg zu räumen? Die haben genug damit zu tun, ihre Botschaften und Synagogen in aller Welt zu schützen. Lassen sie sich trotzdem zur Sicherheit von Israelis kein Handy schenken. Es könnte ja immerhin sein, daß es eine Sprengladung enthält. Und wer möchte schon am Flugplatz mit einem geladenen Handy erwischt werden! Vielleicht war es doch ein anderer Nachrichtendienst. Einer, der in der Schweiz weniger auffällt als der Mossad, der doch das eine oder andere mal von der tüchtigen Kantonspolizei beim Verwanzen von Wohnungen erwischt wurde.
Ein wichtiger, ja entscheidender Punkt bei Geheimdienstoperationen ist die Finanzierung derselben. Da Geheimdienstoperationen geheim bleiben sollen, kann man nur einen geringen Teil aus dem offiziellen Etat finanzieren. Also ist man darauf angewiesen, andere Quellen zu erschließen. Dazu werden Firmen angezapft. Diese Firmen stellen dann Logistik und Personal zur Verfügung. Man kann wohl davon ausgehen, daß alle großen Konzerne in dieses Netz eingebunden sind. Aber auch kleinere Firmen werden gerne als Tarnung benutzt. Da bekommt das Wort Außendienstmitabeiter eine ganz neue Bedeutung. Denn der eine oder andere Vertreter verdient sich ohne Zweifel mit leichter Überwachungstätigkeit ein paar Mark dazu. Und viele haben sich sicher schon gewundert, daß die großen Konzerne kaum Steuern zahlen. Vielleicht dienen sie dem Staat auf andere Weise?
Interessant sind insbesondere Versicherungen. Denn deren Außendienstmitarbeiter kommen weit herum und können Fragen stellen, ohne daß diese Neugier auffällt. Und der Apparat revanchiert sich mit der Anordnung von Zwangsversicherungen. In diesem Zusammenhang kann man wohl davon ausgehen, daß die im Kaiserreich eingeführten Zwangsmitgliedschaften der Arbeiter in zentralisierten Kranken- und Rentenversicherungen unter anderem auch der Überwachung der Arbeiter diente. Eine interessante Vorstellung, daß die Überwachten ihre eigene Überwachung finanzieren. Und in der letzten Zeit wurden die noch vorhandenen Lücken geschlossen. Denn die Pflegeversicherung ist ja für alle Einwohner verbindlich. So ergibt sich ein vielschichtiges Netz der Kontrolle der Untertanen bestehend aus Meldebehörden, Finanzverwaltung und einer Vielzahl unterschiedlicher Versicherungen, die ständig ihre Daten abgleichen, um ein möglichst vollständiges Bild der Bevölkerung zu erhalten.
Geheimdienste arbeiten nach dem Opportunitätsprinzip. Das heißt, sie verfolgen Straftaten nur dann, wenn sie ihren Zielen zuwider laufen. Straftaten, die aus politischen Gründen oder zur Finanzierung von Operationen benötigt werden, verfolgen sie nicht. Das Ermöglicht die Finanzierung der eigenen Operationen mit aus kriminellen Aktivitäten erlangten Geldern. Dazu bedient man sich des Drogenhandels, der Prostitution, des illegalen Waffenhandels und so weiter. Das soll natürlich nicht heißen, daß die Beamten sich selber betätigen, obwohl man auch das natürlich nicht ausschließen kann. Denn es bliebe ja geheim. Und es ist erstaunlich, wie diese „Geheimhaltung“ funktioniert. Denn eigentlich finden Straftaten in aller Öffentlichkeit statt, ohne daß eingeschritten wird.
Als Beispiel kann man den Drogenhandel und den Drogenkonsum anführen, der teilweise, wie vor einigen Jahren in Frankfurt, in aller Öffentlichkeit stattfindet. Jeder Polizeibeamte oder Staatsanwalt ist verpflichtet, selbstständig gegen so offensichtliche Straftaten vorzugehen. Bei einem offenen Drogenmarkt liegt die Vermutung nahe, daß es sich, im weitesten Sinne, um eine Geheimdienstoperation handeln könnte. Denn wenn der Geheimdienst zuerst von den Straftaten weiß, bleiben sie geheim, selbst wenn sie in aller Öffentlichkeit stattfinden. Und der Drogenhandel wirft viel inoffizielles Geld ab. Das wäre ideal, um verdeckte Operationen zu finanzieren.
Ein anderer interessanter Wirtschaftszweig ist die Prostitution. Förderung der Prostitution ist illegal. Auch hier sind also die entsprechenden Behörden verpflichtet, einzuschreiten. Diese Etablissements werden aber ziemlich offen betrieben. Vermutlich werden sogar rechtswidrig entsprechende Genehmigungen ausgestellt. Auch hier kann man wohl davon ausgehen, daß die Geheimdienste in der einen oder anderen Weise verwickelt sind. Interessant ist in diesem Zusammenhang der ungeheure Umsatz, den diese Einrichtungen versteuern. Im Gegensatz dazu fällt auf, daß diese Einrichtungen, wie sich jeder selber überzeugen kann, so selten in Anspruch genommen werden, daß sich die Frage stellt, wie sie überleben können. Es wäre in diesem Zusammenhang sicherlich interessant, die tatsächliche Anzahl der Kunden mit den erwirtschafteten Gewinnen zu vergleichen. Es erscheint sicher nicht zu weit hergeholt, wenn man annimmt, daß es sich hier teilweise um Geldwaschanlagen handelt. Es wird zu diesem Zweck einfach ein entsprechend höherer Umsatz angegeben und die Gelder auf das Konto des Betreibers eingezahlt. Und da dadurch Steuern gezahlt werden, wollen staatliche Behörden auch gar nicht so genau wissen, wie das Geld tatsächlich erwirtschaftet wurde. In Frage kommen vor allem Gewinne aus dem illegalen Drogen- und Waffenhandel, die so versteuert und in den offiziellen Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden oder zur Finanzierung von verdeckten Operationen verwendet werden könnten. Aber auch andere am Finanzamt vorbei eingenommene Gelder können so legalisiert werden.
Der entscheidende Punkt ist, daß die Geheimdienste sich durch das Opportunitätsprinzip außerhalb der Gesellschaft gestellt haben, daß es sich also im wahren Sinne des Wortes um Outlaws handelt. Diese Tatsache beschönigen sie selber folgendermaßen: „Es ist ein anderes Rechtssystem“. Wenn es so wäre, würde es sich aber um ein Willkürsystem handeln, denn genau das besagt ja das Opportunitätsprinzip. Natürlich kann es in einem Staat nur ein Rechtssystem geben, sonst verliert dieser Staat seine Souveränität in einem Teil seines Territoriums und hört so auf, ein Staat zu sein. In diesem Falle könnte man nur noch von verschiedenen, um Teilbereiche der Macht konkurrierenden Gruppen sprechen, die sich von Fall zu Fall arrangieren, und unter Ausschluß der Allgemeinheit eine für diese Gruppen genehme Entscheidung treffen. Und die geht dann naturgemäß zu Lasten der an der Entscheidung unbeteiligten Mehrheit.
Da aber verschiedene Behörden sich Amtshilfe leisten, kommt es dazu, daß Behörden, die dem Rechtsstaatsprinzip verpflichtet sind, zu Zuträgern eines Willkürsystems werden. Bei all dem ist es natürlich kein Wunder, daß man über die nachrichtendienstlichen Mittel nicht gerne in der Öffentlichkeit spricht. Die allermeisten Deutschen hätten für deren Anwendung sicherlich kein Verständnis.
http://www.totalitaer.de
“Terror eignet sich mehr als irgendeine andere militärische Strategie dazu, die Bevölkerung zu manipulieren.”
Qui bono?
Operation Gladio
December 7th, 2006 by chris
Aufbau einer Eingreiftruppe zur Steuerung der Regierungen Westeuropas
“Man musste Zivilisten angreifen, Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren. Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten das italienische Volk dazu bringen, den Staat um größere Sicherheit zu bitten. Diese politische Logik liegt all den Massakern und Terroranschlägen zu Grunde, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich ja nicht selber verurteilen kann.”
(Vincenzo Vinciguerra, 1990 wegen Mordes an drei Carabinieri verurteilter Rechtsextremist und Gladio-Mitglied)
Ich bin ins Gefängnis gegangen, weil ich die Existenz dieser super geheimen Organisation nicht enthüllen wollte. Und jetzt kommt Andreotti und erzählt es dem Parlament!
(General Vito Miceli, ehemaliger Chef des italienischen Militärgeheimdienstes Servizio Informazioni Difesa und NATO-Funktionär)
Am 17. Oktober 1990 wurde in Italien eine Geheimorganisation namens “Operation Gladio” aufgedeckt. Ministerpräsident Andreotti konnte sich dem Druck der Fragen des Staatsanwalts Felice Cassonund und Parlamentariern nicht mehr entziehen, nachdem in einer Wohnung brisante Dokumente gefunden wurden, welche die Existenz einer geheimen Organisation belegten, die im Kriegsfall militärische wie nachrichtendienstliche Aufgaben übernehmen sollte, aber auch in Friedenszeiten offensichtlich mit gezielten Aktionen, die öffentliche Meinung beeinflussen sollte.
Britische wie US-Dienste planten bereits gegen Ende des zweiten Weltkrieges die möglichen Szenarien eines dritten Weltkrieges. 1947 begannen konkrete, organisierte Vorbereitungen.
Als potentieller Kriegsgegner wurde hierbei die Sowjetunion, stellvertretend für den sich bis nach Mitteleuropa ausgebreiteten Kommunismus, betrachtet. Vor allem in den USA machte sich eine geradezu panische Angst vor einer kommunistischen Weltherrschaft breit. Diese Kommunismus-Angst war nicht neu. Schon 1917 verglich Winston Churchill den Lenistischen Kommunismus mit einem Kind, dass noch in der Wiege erwürgt werden müsse.
Man plante, in den Westeuropäischen Staaten geheime, militärisch ausgebildete Guerilla-Truppen aufzubauen, welche im Falle eines Sowjetischen Angriffs und Überrennens Mittel- und Westeuropas (davon ging man bis zum Ende des Kalten Kriegs aus), im überrannten Hinterland verbleiben (”Stay behind”) und sowohl den Feind bekämpfen als auch nachrichtendienstliche Strukturen aufbauen sollten. Das Prinzip der geheimen Guerilla-Truppe im eigenen Land ist dabei ebenfalls nicht neu. Der britische “Guardian” berichtet im Dezember 1990 über ein britisches Guerilla-Netzwerk, welches bereits 1940 nach der Niederlage Frankreich entstanden ist.
Zum Aufbau dieser Gruppen suchte man militärisch vorgebildete Männer mit möglichst großem antikommunistischem Potential und fand sie in den gerade besiegten Nationalsozialisten. Während für die Öffentlichkeit eine europa- und weltweite Jagd nach Nazigrößen stattfand, wurde parallel bekannten Nazis zur Flucht verholfen. Einige Namen hierunter sind Klaus Barbie (”Schlächter von Lyon”), Franz Stangl (Kommandant Treblinka), Gustav Wagner (Kommandant Sorbibor), Alois Brunner (Offizier des Deportationsprogramms), Adolf Eichmann (Architekt des Holocaust), Joseph Mengele (”Weisser Engel”, Auschwitz) oder Martin Bormann (siehe Abbildungen). Eine komplette SS-Division (”Galician Division”), bestehend aus 8000 Mann, erhielt in England den Status “free setteler”.
Operation Gladio: Verantwortlich hierfür zeichnete der 1. Direktor des gerade als Nachfolgeorganisation des OSS neu gegründeten CIA, Allen Dulles. Als Namensgebung fand man “Operation Gladio”. Gladio war die Bezeichnung eines römischen Kurzschwertes, welches sich auch im Logo der Operation wiederfand.
Die ersten organisatorischen Ansätze lassen sich in der Arbeit des ehemaligen SS-Mannes Otto von Bolschwing finden. Bolschwing war an einem anti jüdischem Pogrom in Bukarest beteiligt. 1945 bereits, noch vor Kriegsende, wurde der von der amerikanischen Geheimdienstorganisation CIC (Army Counterintelligence Corps, Gegenspionageabteilung des Armee-Geheimdienstes) angeworben, welche später in die neu gegründete CIA überging. 1949 wurde Bolschwing in die Dienste des unter CIA-Obhut gegründeten Deutschen Geheimdienstes “Organisation Gehlen”, Vorgängerorganisation des BND, übergeben. Später machte Bolschwing alte Kontakte in Italien mobil, um die Bürgerkriegssituation in Griechenland unter Kontrolle zu bekommen und warnte die CIA bzw. die Organisation Gehlen vor möglicher Unterwanderung durch kommunistische Agenten.
Offiziell gegründet durch die CIA wurde Gladio 1956, betrieben und organisiert wurde Gladio durch den Secret Service. Die italienische Gruppe wurde mit 622 Mitgliedern gegründet, welche auf Sardinien trainiert wurden. Die spätere Mannstärke wird auf 15.000 geschätzt. Weiter Gruppen entstanden in Frankreich unter dem Namen “Glaive”, in Österreich entstand die Gruppe “Schwert”, in der Türkei die “Red Sheepskin”, in Griechenland “Sheepskin”, in Schweden “Sveaborg”, England “Stay Behind” und in der Schweiz “P26″. In der BRD wurde in diesem Zusammenhang eine Unterabteilung des BND gegründet, vermutlich mit Sitz in Hannover. In den Ländern Holland, Belgien, Spanien, Portugal und Norwegen sind keine namentlichen Gruppen bekannt, von Ihrer Existenz ist aber wohl auszugehen. Später ging die Organisation in die Strategie der “Supreme Headquarters Allied Powers Europe” (SHAPE), des militärischen Arms der NATO auf. Das Kurzschwert finden sich weiter auch im SHAPE-Logo wieder (siehe Abbildungen).
In vielen Ländern übernahmen die Kämpfer der Gladio-Truppen aber auch noch weitere, so genannten “secondary” Funktionen. Diese bestanden im Wesentlichen aus geheimdienstgesteuerten, kriminellen Handlungen zur Einflussnahme auf die Politik und die öffentliche Meinung.
Am Beispiel Italien wird diese Vorgehensweise deutlich. Die CIA zeigte sich besorgt über den stetig wachsen Einfluss der kommunistischen Partei Italiens “PCI”, welche 1972 bei den Wahlen 27% der Stimmen erreichte. Der Plan war einfach: Durch linksterroristische Attentate sollte die öffentliche Meinung und damit die Regierungsrichtung nach rechts “gedreht” werden. Tatsächlich starben durch Bombenattentate 1972 drei Polizisten. Im November 1973 explodierte eine Bombe an Bord eines Argo16 - Flugzeugs. Beide Attentate wurden kommunistischen Gruppierungen zugeschrieben. Die “Rote Brigaden” Italiens galten von Beginn an als von Geheimdiensten unterwandert und gesteuert.
Ähnliche Theorien zeichnen das gleiche Bild für die deutsche “Rote Armee Fraktion”, welche in der gleichen Zeit in der BRD ihre aktivste Zeit hatte. Auch in der BRD war nach 16 Jahren CDU-Regierung mit Willy Brand ein sozialdemokratischer Kanzler an die Macht gekommen, welcher seine Regierung auf direkten Aussöhnungskurs mit dem kommunistischen Polen führte. Entstanden ist die RAF aus den 1968′er Studentenprotesten, insbesondere nachdem ein Berliner Polizist den Studenten Benno Ohnesorgs während einer Demonstration gegen den Besuch des iranischen Schahs erschossen hatte. In der sich entwickelnden linken Szene war der Verfassungsschutzagent Peter Urbach vollkommen integriert mit Kontakten zu wohl allen linken Persönlichkeiten (”Kommune 1″, Andreas Baader, Gudrun Enslin, u.a.). Faktisch war es Urbach, der die Molotovcocktails während der Anti-Springer-Verlag - Demonstration verteilte. Auch spätere Waffenlieferung an die sich gruppierende Baader-Meinhof - Gruppe wurden über Urbach abgehandelt. Im Gegenzug war der Berliner Verfassungsschutz sehr gut informiert über die linke Szene, ohne jedoch konsequenterweise in irgendeiner Form gegen die sich gruppierende Baader-Meinhof - Gruppe vorzugehen.
Auch die auf den Berliner Raum begrenzte “Bewegung 2. Juni” war mit V-Männer des Verfassungsschutzes unterwandert. Die Erschießung des enttarnten V-Mannes Ulrich Schmücker 1974 durch ein Kommando der “Bewegung 2. Juni” wurde in insgesamt vier Prozessen untersucht, die Rolle des VS blieb dabei bis zum Ende nicht vollständig aufgeklärt.
Die bundesdeutsche Terrorgeschichte findet Ihre Fortsetzung in den Anschlägen und Bekennerschreiben der dritten und vierten Generation der RAF, deren Existenz das BKA und der Verfassungsschutz immer sehr schnell bejahte. An den zugrunde gelegten Beweisen sind bis heute große Zweifel anhaftig.
Weiterblickend auf die Situation in Italien muss die “Operation Gladio” als die militärische Fraktion angesehen werden. Die eher politische Geheimorganisation Italiens war (ist) die “Propaganda Due”, kurz “P2″ genannt. Hinter der auch “Geheimloge” oder “Freimaurerbund” genannten Gruppe steht Licio Gelli, später “Puppet Master” genannt. Gelli kann sich mit einer qualifizieren “Grundausbildung” in Mussolinis “Schwarzhemden” und als Verbindungsoffizier zu Goerings Waffen-SS rühmen. 1974 gehörten zur P2 ca. 1000 führende Köpfe Italien (Minister, Offiziere, Medienvertreter). Die internationale Legitimation erhielt de P2 spätestens nach einem Geheimtreffen Gellis in der US-Botschaft in Rom 1974. Gesprächspartner waren Alexander Haig, NATO Supreme Commander und Chief of Staff im Weißen Haus von Präsident Nixon sowie Henry Kissinger, damals National Security - Berater des US-Präsidenten. Gelli erhält den Zuspruch der beiden und die Zusage für weitere Finanzmittel. Die Mittel sollten für eine weitere Intervenierung (”Internal Subversion”) in das politische System Italiens verwendet werden, also einer weiteren Drängung der Regierung Richtung rechts. Die P2 ist somit der direkte Arm der US-Sicherheitsdienste in die Legislative Italiens, welcher eine weitere Ausbreitung der kommunistischen Partei verhindern will.
Gelli nimmt Kontakt auf zu Roberto Calvi, Vorsitzender der Banco Ambrosiano, der größten nicht staatliche Bank Italiens. Es ist davon auszugehen, dass Gelli über diverse Druckmittel gegenüber Calvi verfügt, da 1967 der Chef des Italienischen Secret Service mit Dossiers über 150.000 Persönlichkeiten des italienischen öffentlichen Lebens in die P2 eintrat. Calvi begann Gelder von Konten seiner Bank über Konten des Vatikans (Instituto per de Religione, IOR) abzuschöpfen, wahrscheinlich um das einfließende Geld der CIA zu waschen. Sehr wahrscheinlich diente Calvins Banco Ambrosiano aber auch der Geldwäsche der Mafia, was durch die Aussage des Mafia-Aussteigers Francesco Mannino Mannoia 1992 dargestellt wird. Calvi geriet unter Druck durch Francesco Di Carlo, der in der Londoner Mafia für den Herointransport verantwortlich war.
Calvi hatte zuvor zur Füllung seiner Konten löcher zugestimmt, große Mengen Drogengelder für die Corleone Mafia zu waschen. Aber Calvi nutzte die Gelder auch für die Weiterführung seiner Bankgeschäfte. Ihm drohte die Aufdeckung dieses Geflechts aus Waschen von CIA - Gelder und Drogengeldern über Konten des Vatikans. Auch innerhalb des Vatikans drohte nach der Ernennung Papst Johannes Pauls I. eines Aufdeckung der Verwicklung der Vatikankonten in Mafiatransaktionen. Der “plötzliche” Tod des gesunden Papstes nach nur 33 Tagen Amtszeit ist nur eine Facette dieser Geschichte.
Calvi beschloss, in London mit Opus Dei (rechte katholische Geheimorganisation) über eine Anteilnahme an seiner Bank zu verhandeln um weitere liquide Mittel zu erlangen. Calvi wandte sich leider an genau den Falschen. Opus Dei versuchte schon lange, mehr Einfluss im, wenn nicht gar die Kontrolle über, den Vatikan zu erlangen. Da viele Konten des Vatikans auch bei Calvis Bank lagen, konnte ein Bankrott Calvis Opus Dei ihrem Ziel nur weiterbringen. Calvis Anliegen wurde abgelehnt. Da Calvi nun auch die Gelder der Mafia nicht mehr zurückzahlen konnte, war sein Schicksal besiegelt. Der Mordauftrag wurde von Pippo Calo, Mafia-Stadthalter von Rom, erteilt.
Am 17.6.82 wird Calvi tot (erhängt) in London gefunden. Man geht von Selbstmord aus. Nach seinem Tod stellte man einen Fehlbetrag seiner Konten in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar fest, welche man später zum Teil auf Vatikan-Konten wiederfand. Wie verwurzelt die Strukturen des Vatikans zu alten Nazi-Zeiten waren, zeigt wohl auch die Ernennung von Dr. Hermann Abs in die sogenannten “Vier weisen Männer”, einem Untersuchungsausschuss für die Aufklärung der Calvi-Affäre. Abs war unter Hitler Direktor der Deutschen Bank und somit einer der größten Finanziers des Dritten Reiches. Weiterhin war Abs im Aufsichtsrat der IG Farben, welche nicht nur Tausende von KZ-Häftlingen als Zwangsarbeiter nutzten sonder auch das Giftgas “Zyklon-B” produzierte.
Die Ernennung des Polen Karol Wojtyla zum Papst Johannes Paul II., welcher dem Opus Dei-Zirkel zugeneigt beschrieben wird, war der nächste Schritt. Große Summen wurden nach seiner Ernennung auf Konten der polnischen Solidarnozc - Bewegung überwiesen. Da diese Gewerkschaftsbewegung gegen das kommunistische System Polens protestierte, ist davon auszugehen, dass die entsprechenden Gelder wiederum von der CIA gezahlt wurden.
Im Jahr 1978 wurde mit einem weiteren Beispiel die Arbeitsweise der Gladio deutlich. Italiens Premierminister und Parteivorsitzenden und Abgeordneten von Italiens Christlich-Demokraten (DC) Aldo Moro wurde durch die linke Terrorgruppe “Rote Brigaden” entführt und getötet. Ähnlich wie die Entführung Hans-Martin Schleyers in Deutschland durch die RAF, löste Moros Entführung eine Welle der Empörung und Ablehnung innerhalb des italienischen Volks gegenüber den Terroristen und deren linksradikalen Gesinnung aus.
Interessant ist aber auch hier die Vorgeschichte. Moro plante eine intensive Zusammenarbeit mit der PCS, der kommunistischen Partei Italiens. Moro traf sich mit Außenminister Kissinger, welcher seine Politik als “profoundly dangerous and mistaken” bezeichnete. Ein weiteres Treffen fand mit einem namentlich unbekannten Geheimdienstmitarbeiter statt. Dieser warnte ihn zur Umkehrung seiner Politik mit den Worten ” … or you will pay dearly for it. - Groups on the fringes of the official secret services might be brought into operation”. Moro brach seine USA-Reise sofort ab. Seine Frau berichtete von Todesangst ihres Mannes nach dem kurzfristigem Abbruch der Reise. Moro wurde später entführt, 5 seiner Leibwächter wurden während der Entführung erschossen, und 55 Tage später tot in einem Kofferraum gefunden, was wiederum auffallende Ähnlichkeiten zum Fall Schleyer hat. Die Unterlagen, welche 12 Jahre später zur Aufdeckung der Organisation Gladio führten, wurden ausgerechnet in jener Wohnung sichergestellt, die der Terrororganisation “Rote Brigade” nach der Entführung von Aldo Moro, im April 1978 als Versteck gedient hatte.
US-Interventionen im Rahmen des Gladio-Programms wurden durch die Entdeckung Anfang der 90er-Jahre besonders deutlich in Italien. Das Europa umspannende Netzwerk, welches nachfolgend anhand einiger Beispiele beschrieben wird, war auch Gegenstand einer Debatte des Europaparlaments vom 22.11.1990. Das Parlament beklagte, dass Zitat “diese Organisation [das Gladio-Netzwerk] über 40 Jahre hinweg außerhalb jeder parlamentarischen Kontrolle verdeckte geheimdienstliche und bewaffnete Operationen in mehreren Mitgliedsländern der EU betrieben“ hatte, dass „die Militärgeheimdienste bestimmter Länder erwiesenermaßen in gravierende Terrorakte und kriminelle Aktivitäten verwickelt waren“ und dass die Urheber über Gladio illegalen Einfluss auf die inneren Angelegenheiten zahlreicher EU-Staaten genommen hätten.
Ungeachtet dem Versuch, einen objektiven Artikel zu verfassen, verschließt sich mir die Logik, dass ein EU-Parlament offiziell feststellt, dass Militärgeheimdienste erwiesenermaßen in Terrorakte und kriminelle Aktivitäten verwickelt waren, bis heute aber keine - offizielle - juristische Aufarbeitung dieser Straftaten stattfindet. Weltweit sterben Zivilisten im sogenannten “Krieg gegen den Terror” während der Terror von Regierungsorganisationen gegen das eigene Volk ausgeübt wurde oder wird. Wohlgemerkt nicht in Syrien, Irak oder Nordkorea, sondern in Mittel- und Westeuropa.
Kurze Listung verschiedener europäischer Aktivitäten:
Italien 12. Dezember 1969: Als die Massenbewegung der StudentInnen und ArbeiterInnen ihren Höhepunkt erreicht explodiert in der Landwirtschaftsbank Mailands eine Bombe, die 16 Menschen tötet und 84 verletzt. Die Bombe soll den Linken in die Schuhe geschoben werden und im Rahmen der Ermittlungen kommt es zum “zufälligen Tod eines Anarchisten” (Titel des Theaterstückes von Dario Fo) als Giuseppe Pinelli während einer Einvernahme durch die Polizei aus dem Fenster “fällt”. Heute wird das damalige “Ordine Nuovo”-Mitglied Delfo Zorzi als Täter genannt, der im Auftrag von CIA und NATO gehandelt haben soll.
31.Mai 1972: In Peteano, einem kleinen Ort nahe Triest tötet eine Autobombe drei Carabinieri. Erst die Neuaufnahme dieses Verfahrens führte den Untersuchungsrichter Felice Casson 1990 zur Entdeckung der Gladio. Auch hier hätte die Spur in Richtung Rote Brigaden gelegt werden sollen.
28. Mai 1974: Während einer antifaschistischen Demonstration explodiert in Brescia eine Bombe die 9 Tote und 90 Verletzte zurücklässt.
4. August 1974: Im Schnellzug Florenz-Bologna explodiert eine Bombe die 12 Tote und 48 Verletzte fordert.
27. Juni 1980: Nördlich von Sizilien stürzt über der Insel Ustica eine DC-9 mit 81 Menschen an Bord ab, die alle ums Leben kommen, während gleichzeitig über Kalabrien eine lybische MIG-23 abstürzt. Die Wochenzeitung “Panorama” schildert den Hintergrund dazu: ” Die DC-9 der Itavia wurde, wahrscheinlich aus Versehen, im Laufe einer geheimen, auf internationaler Ebene organisierten Militäraktion abgeschossen, deren Ziel der Sturz des lybischen Regimes und die physische Eliminierung von Muhammar Ghadaffi war.” Viele Hinweise aus SISMI und NATO-Kreisen sprechen für diese so unglaublich klingende Version.
2. August 1980: Im Bahnhof Bologna explodiert eine Bombe und richtet dort ein Blutbad an: 85 Menschen sind tot, 200 verletzt. Anfänglich wird wieder in die Linke hinein ermittelt, letztlich aber werden zwei Mitglieder der “Bewaffneten Revolutionären Kerne” (NAR) zu lebenslanger Haft verurteilt, zwei SISMI-Offiziere fassen wegen Legen falscher Spuren mehrjährige Haftstrafen aus. Die mutmaßlichen Auftraggeber P2-Großmeister Licio Gelli und der CIA-Agent Francesco Pazienza werden zu je 10 Jahren Haft verurteilt.
23. Dezember 1984: In einem Eisenbahntunnel explodiert eine Bombe und tötet 27 Personen, 180 sind verletzt.
Mai 1993: Eine Bombe zerstört die Uffizien in Florenz und tötet fünf Menschen.
Bundesrepublik Deutschland Anfang der Achtzigerjahre führten unter der Führung Manfred Roeders, Sibylle Vorderbrügges und Raymund Hörnles die “Deutschen Aktionsgruppen” und die “Wehrsportgruppe Hoffmann” eine ganze Serie von Brand- und Bombenanschlägen in der Bundesrepublik durch, was einen neuen Qualitätssprung der deutschen Neonaziszene bedeutete.
Das Offizielle Deutschland versuchte die Spur gleich weg von den Tätern nach Moskau zu legen. Vier Tage nach dem Anschlag von Aktivisten der “Wehrsportgruppe Hoffmann” auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980, bei dem 13 Menschen getötet und 215 zum Teil schwer verletzt wurden, erklärte der damalige CSU-Ministerpräsident Franz Josef Strauß:
“Wenn man die Kriegsführung des KGB und der verwandten Dienste - dazu gehört auch der Staatssicherheitsdienst - kennt, dann kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass man versucht, rechtsextreme Vereinigungen nicht nur zu infiltrieren, sondern auch für provokative Zwecke zur Diffamierung der Bundesrepublik zu missbrauchen.” So gelang es relativ einfach die Aktivitäten Roeders und seiner Organisationen zu verharmlosen und die Attentäter wurden so sehr milde bestraft.
Enge Kontakte unterhielt Roeder sowohl mit Peter Neumann, als auch mit Heinz Lembke. Heinz Lembke war als Zweiundzwanzigjähriger 1959 aus der DDR geflüchtet, und stieg schnell in der bundesdeutschen Neonaziszene zu einer zentralen Figur auf. Er wurde zum Bundesgeschäftsführer des militanten “Bund Vaterländischer Jugend” und war außerdem im “Bund Heimattreuer Jugend”, in der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) und bei Wehrsportübungen aktiv.
Nach dem Anschlag auf dem Oktoberfest erhielten die Beamten des deutschen Bundeskriminalamtes einen Hinweis auf die Herkunft des Sprengstoffes, und stießen so auf umfangreiche Waffenlager, die Lembke angelegt, oder zumindest verwaltet hatte. Insgesamt verwaltete Lembke 33 Waffenlager, die an strategisch wichtigen Punkten verteilt waren und automatische Waffen, 13.520 Schuss Munition, 50 Panzerabwehrrohre, 156 kg Sprengstoff, 230 Sprengköpfe, 258 Handgranaten, chemische Kampfstoffe (u.a. Zyankali, Strychnin, Phosphor,…) enthielten. Schätzungen der “Österreichischen Militärischen Zeitschrift” laufen darauf hinaus, dass dies genug Kriegsmaterial für eine 66 Mann starke Kompanie wäre.
Nach der Bergung der Waffen wird Lembke verhört. Nach einem Wochenende soll mit dem Verhör weitergemacht werden, und Lembke kündigt an, am folgenden Montag “Ross und Reiter” zu nennen. Dies wird jedoch durch einen angeblichen Selbstmord Lembkes am Sonntag verhindert. Nach dem Tod Lembkes werden der Militärische Abwehrdienst MAD und zivile Nachrichtendienste eingeschaltet, um ein Jahr später alle Ermittlungen einzustellen.
In einer Erklärung des Generalbundesanwalt vom 3. Dezember 1982 hieß es, Lembke hätte nicht die Absicht gehabt die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik zu erschüttern, sondern habe sich im Falle einer sowjetischen Invasion auf einen “Partisanenkrieg” vorbereitet. Die Kampfmittel wären vergraben worden um “bei einem von ihm befürchteten Angriff Widerstand leisten zu können.”
Tatsächlich hätte Lembke seine Waffenlager wohl nur schwer allein anlegen und finanzieren können, ganz abgesehen davon, dass einige Kampfmaterialien der Lager nur schwer erhältlich sind. Die Herkunft der Waffen ist bis heute ungeklärt, aus Diebstählen bei der Bundeswehr stammen sie laut Minister Möcklinghoff jedenfalls nicht.
Um so schwerwiegender wird die Frage nach der Herkunft der Waffen durch weitere Waffenlager, die der Naziterrorist Peter Naumann verwaltete und deren Waffen er von Lembke - noch lange vor Lembkes Auffliegen - bekommen hatte. Insgesamt übergab Naumann am 17. August 1995 der Polizei 13 Waffendepots, die er seit 17 Jahren aufgebaut hatte, und die neben verschiedensten Waffen 200 kg Plastiksprengstoff, TNT, und verschiedenste Zündmittel enthielten.
Auch Naumann war tief in die Nazi-Terrorszene verwickelt, u.a. plante er eine Befreiung Rudolf Hess mittels eines Sprengsatzes. Anschläge auf DDR-Grenzanlagen und Sabotage an einem römischen NS-Mahnmal gingen ebenfalls auf sein Konto.
Spuren der “Bajuwarischen Befreiungsarmee” BBA, der österreichischen Briefbombenattentäter führten auch immer wieder in die Gegend Peter Naumanns.
Anhand der Ausführungen des BND-Aussteigers Juretzko war es der BND, welche eine eigene “Stay Behind” - Abteilung betrieb. Sitz war München und Hannover (Tarnname “Heidehaus”). Juretzko beschreibt in seinem Buch “Bedingt einsatzbereit”, dass in eine genau definiertes Profil passende Privatpersonen kontaktiert wurden und gegen ein geringes Entgeld (300,00 D-Mark pro Quartal) die “Stay Behind” - Truppe bildeten. Diese Privatpersonen wurden u.a. in Konspiration, Funktechnik oder Sprengstoffkunde ausgebildet. Diese Personen wurden als Kontaktpersonen für nach dem sowjetischen Überrennen landende Agenten ausgewählt, sie waren verantwortlich für Materiallager und Landezonen für Falschirmtruppen.
Laut Juretzko wurde die “Stay Behind” - Gruppe des BND 1991 unter Einfluß der Italien-Skandals und des Endes des kalten Kriegs aufgelöst. Inwieweit die ausgebildeten Privatpersonen von Ihrem Wissen und Ihrem Material dann noch weiterhin Nutzen zogen, bleibt ungewiss. Allerdings ist auch bekannt, dass das DDR-MfS über nahezu alle “Stay Behind” - Quellen ausführlich Bescheid wusste, das gesamte System in der BRD also dem Ostblock offen bekannt war und dessen Einsatzfähigkeit damit zweifelhaft war.
Im deutschen Bundestag stellte der Grünen-Abgeordnete Manfred Such 1996 eine Anfrage, ob die Regierung bereit sei, den “Stay Behind” - Sachverhalt in der BRD aufzuklären (http://dip.bundestag.de/btd/13/039/1303935.asc). Die Regierung antwortete am 01.03.1996, dass sie dazu bereit sei, zugleich aber auch die Angaben aus dem Jahr 1992 nochmals bestätige.
Diese Angaben (Antwort http://dip.bundestag.de/btd/12/027/1202703.pdf durch Staatsminister Bernd Schmidtbauer auf die Anfrage durch Gregor Gysi (http://dip.bundestag.de/btd/12/025/1202591.pdf) vom 27.05.1992 lauten zusammengefasst:
1. Die “Stay-Behind-Organistaion” (SBO) wurde zum Jahresende 1991 aufgelöst.
2. Einen Tätigkeitsbericht über die SBO wird die Regierung nicht veröffentlichen. Es wird auf die Geheimtätigkeit des BNDs verwiesen. Die Regierung verweist auf Ihren Bericht vom 03.12.1990 an die Parlamentarische Kontrollkommission (PKK), welchen diese auch veröffentlich habe.
3. Mitglieder der SBO sind nicht in andere Behörden übernommen worden.
4. Die Ausstattung der SBO-Mitglieder umfasste ein spezielles Funkgerät, welches wieder vom BND übernommen wurde.
5. Es bestht keine Verbindung zwischen SBO und dem “Bund deutsche Jugend”.
6. Es gibt keine Verbindung der SBO zu Rechtsextremisten und es gibt keine Waffenlager.
7. Die PKK wurde erst nach der offizillen Ende der SBO ber diese informiert, da es sich um eine eine Vorsorgeeinrichtung gehandelt habe. Daher bestand kein Anlass der Kontrollgremium vorher zu informieren.
8. Es gibt keine Behoerde, die die SBO weiterführt.
England Premierminister Harold Wilson führte seine Labour Regierung. Die sogenannte Operation “Clockwork Orange” wurde gestartet. Mitglieder des Kabinetts als auch Premierminister Wilson selber wurde als Sowjet-gesteuert diffamiert. Wilson trat überraschend zurück.
Bundesrepublik Deutschland / Italien / Österreich Während der 60er- und 70er-Jahre wurden im Grenzgebiet Südtirol Sprengstoffanschläge auf Stromleitungen und Denkmäler verübt. Die deutschsprachige Minderheit in Südtirol drohte mit Aufstand und Trennung von der Schutzmacht ihrer Interessen Österreich. Die Attentäter wurden jeweils nicht gefasst oder sehr schnell wieder freigelassen. Wie die Zeitung “Lotta Continus” berichtete wurden Sprengstoffanschläge von der Polizei selbst verübt. Beteiligung der P2 wurden angenommen
Belgien Rechtsgerichteter Terror in den Jahren 1982 - 1985 mit insgesamt 82 Toten. Ziel hierbei soll eine Verunsicherung der Bevölkerung gewesen sein, um eine Tendenz Richtung “Law and Order” zu erzeugen.
Die belgische stay-behind-Untergrundorganisation wurde unter dem Namen “Glaive” ab 1946 im Zusammenhang mit der Wiedereinsetzung König Leopolds mit rechtsextremen belgischen Gruppierungen aufgebaut. Rekrutiert wurden die belgischen Glaive-KämpferInnen aus der nun aufgelösten faschistischen “Westland New Post” und aus der Gendarmerie und Armee. Anderen Theorien zufolge hatte die “Westland New Post” bereits Gendarmerie und Armee unterwandert.
Daraus soll u.a. die “Nijvel Gang” entstanden sein, die Mitte der Achtzigerjahre in den “Massakern von Brabant” 28 Menschen ermordete und Raubüberfälle mit Polizeiwaffen verübten. Damit hätte in Belgien eine ähnliche “Strategie der Spannung” angewendet werden sollen wie in Italien in den Siebzigerjahren.
Einen Zusammenhang der Glaive mit anderen rechtsextremen Gruppierungen wie etwa der “Front de la Jeunesse” - eine Jugendbewegung, die laut ihrem Führer Francis Dossogne mit militärischen Aufgaben betraut gewesen wäre - sowie dem “Vlaams Militanten Orde” (VMO) einer eng an den Vlaams Blok gebundenen militanten Gruppe soll es ebenso gegeben haben.
Vlaams Blok, VMO und Glaive sollen außerdem sehr gute Kontakte zur British Column 88 unterhalten haben, welche als rechtsextreme Gruppierung Teil des britischen Gladio-Netzes gewesen sein soll.
Über den Vlaams Blok-Abgeordneten Roger Spinnewijn wurden im November 1994 Waffen der kroatischen HOS-Miliz an die “Afrikaans Weerstands Beweging” (AWB) geliefert, die damit für eine Wiedereinführung der Apartheid kämpft.
Frankreich Rechtsgerichteter Terror mit dem Ziel ehemalige linke Widerstandskämpfer auszuschalten oder einzuschüchtern.